Schulpraxissemester und Integriertes Semesterpraktikum

Höheres Lehramt an Gymnasien und an Beruflichen Schulen

Alle Studierenden, die ein Studium für das höhere Lehramt aufgenommen haben, müssen als Voraussetzung für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung bzw. im Rahmen der Studiengänge Wirtschaftspädagogik, Technikpädagogik oder Ingenieurspädagogik ein Schulpraxissemester absolvieren. Die dafür notwendigen Informationen sowie die Möglichkeit der Anmeldung zum Schulpraxissemester erhalten Sie unter  www.praxissemester-bw.de.

Lehramt an Grundschulen, Lehramt an Werkreal-, Haupt- und Realschulen und Lehramt Sonderpädagogik:

Das Integrierte Semesterpraktikum dient der Berufsorientierung und Stärkung des Bezugs zur Schulpraxis. Es ermöglicht ein frühzeitiges Kennenlernen des gesamten Tätigkeitsfeldes Schule insbesondere unter dem Blickwinkel der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern, wobei die Hochschulen und Schulen die Studierenden professionell begleiten. Im Integrierten Semesterpraktikum soll festgestellt werden, ob im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit die dem Ausbildungsstand entsprechenden Grundlagen didaktischer, methodischer und erzieherischer Kompetenzen und vor allem eine sich ausprägende Lehrerpersönlichkeit in hinreichender Weise erkennbar sind. Die Hochschulen legen die zeitliche Einfügung des von ihren Schulpraxisämtern organisierten Integrierten Semesterpraktikums in den Studienablauf fest; es soll in der Regel im vierten oder fünften, nicht jedoch vor dem dritten oder nach dem sechsten Semester im Studienplan vorgesehen werden und wird von den Pädagogischen Hochschulen organisiert. Es wird in einem grundsätzlich zusammenhängenden Zeitraum absolviert. Ein Anspruch auf einen Praktikumsplatz an einer bestimmten Schule besteht nicht. Wer sein Integriertes Semesterpraktikum absolviert, nimmt unter kontinuierlicher Beratung der Ausbildungslehrkraft am gesamten Schulleben teil.

Dies umfasst insbesondere

  1. Unterricht (Hospitation und angeleiteter eigener Unterricht im Umfang von in der Regel 130 Unterrichtsstunden, davon insgesamt angeleiteter eigener Unterricht im Umfang von mindestens 30 Unterrichtsstunden) und
  2. Teilnahme an möglichst vielen Arten von Konferenzen, Besprechungen, Beratungsgesprächen und weiteren schulischen und außerschulischen Veranstaltungen, auch in Kooperation mit anderen schulischen und außerschulischen Partnern und insbesondere mit den Eltern.
    Eingeschlossen ist die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden begleitenden Ausbildungsveranstaltungen der Pädagogischen Hochschule.

Am Ende des Integrierten Semesterpraktikums entscheiden die begleitenden Hochschullehrkräfte gemeinsam mit der Schule, ob das Integrierte Semesterpraktikum bestanden wurde. Grundlage der Entscheidung ist, ob die didaktischen, methodischen und personalen Kompetenzen im Praktikum dem erreichten Ausbildungsgrad entsprechend in hinreichender Weise erkennbar sind. Kriterien für die Beurteilung der didaktischen, methodischen und personalen Kompetenzen werden in den Studienordnungen der Hochschulen im Modul „Schulpraktische Studien" festgelegt. Informationen zum Integrierten Semesterpraktikum erhalten Sie von der Pädagogischen Hochschule, an der Sie eingeschrieben sind.


 

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