Fachberatung Gymnasien und berufliche Schulen

Im Zuge der Bildungsreform und der Umstrukturierung der Bildungslandschaft zur eigenständigen Schule wurden den Fachberaterinnen und Fachberatern an den allgemein bildenden Gymnasien und an den beruflichen Schulen neue Aufgaben übertragen. Nach der Verwaltungsvorschrift Fachberaterinnen und Fachberater vom 4. August 2006 sind sie als "besondere Schulaufsichtsbeamte" Teil der Schulaufsicht und "unterstützen diese bei der Erfüllung ihrer Aufgaben“

Wesentliche Themenfelder:

  • Beratung (Schulleitung, Fachschaft, einzelne Lehrkräfte)
  • Fortbildungen (schulnah oder schulintern, bedarfsorientiert)
  • Information und Erfahrungsaustausch (Bildung von Arbeitskreisen, usw.)
  • Personalgewinnung und Entwicklung

Ein Teil der bisher bereits von den Fachberaterteams abgedeckten Arbeitsfelder in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachreferenten an den Regierungspräsidien bleibt auch durch den neuen Erlass erhalten.

Zentrale Arbeitsfelder:

  • Ausarbeitung von Lehrerfortbildungen zu landesweit gültigen Schwerpunktthemen
  • Fortbildnertätigkeit bei regionalen Lehrerfortbildungen (= Lehrerfortbildungen, die nicht schulnah oder schulintern organisiert werden können)
  • Analyse von Werkstätten auf ihre Funktionalität im Lernfeldunterricht hin
  • Beratung der Regierungspräsidien bezüglich der sächlichen Anforderungen bei der Ausstattung von Labors bzw. Werkstätten
  • Leitung fachspezifischer Arbeitskreise
  • Organisation von Fachtagungen - auch in Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen
  • Dauernde Leitung von Projekten, Kooperationen, Wettbewerben
  • Erprobung und Weiterentwicklung von neuen Methoden, Fachinhalten, Medien im Unterricht
  • Teilnahme an Lehrplanrevisionen und deren Umsetzung
  • Auswahl, Bearbeitung von Abitur-/Zentrale Klassenarbeit-Aufgaben; Mitarbeit in Abituraufgabenkommissionen
  • Unterrichtsbesuche in besonders gelagerten Fällen
  • Prüfungsvorsitz an Privatschulen

Diese unterschiedlichen Tätigkeiten setzen sowohl eine Vernetzung der Fachberater und Fachberaterinnen untereinander als auch mit den Fachreferenten an den Regierungspräsidien voraus. In regelmäßigen Koordinierungssitzungen bzw. Dienstbesprechungen werden Leitlinien der Zusammenarbeit, die zu bearbeitenden Themenfelder und die Arbeitsaufteilung festgelegt.

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