Fallbesprechungsgruppen

Das Arbeitsfeld Schule fordert Lehrerinnen und Lehrer in vielerlei Hinsicht: Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit deren Bezugspersonen, mit dem Kollegium.

Um im Beruf flexibel, kompetent und kreativ handeln zu können, sind gegenseitige Anregung, Ermutigung und Austausch wichtig.

Fallbesprechungsgruppen werden auf Wunsch von Schulen oder Lehrergruppen intern eingerichtet. Daneben gibt es Fallbesprechungsgruppen, die regional für alle Interessierten oder bestimmte Zielgruppen offen sind.

Im geschützten Rahmen einer Gruppe (mindestens zehn Teilnehmer/innen) können die Lehrerinnen und Lehrer

  • die eigene Arbeit und auftretende Konflikte reflektieren,
  • sich und die Schülerinnen und Schüler im beruflichen Handeln besser verstehen lernen,
  • eine differenzierte Selbst- und Fremdwahrnehmung entwickeln,
  • eigene Erwartungen und Erwartungen an sie reflektieren,
  • ihr Verhaltens- und Handlungsrepertoire erweitern und neue Lösungsmöglichkeiten für schwierige schulische Situationen entdecken und ausprobieren,
  • die institutionellen und strukturellen Bedingungen ihrer Arbeit überdenken.

Methodisch sind - in Absprache mit der Gruppe - verschiedene Arbeitsweisen möglich. Gespräche, Kommunikationstraining, Wahrnehmungsübungen, Rollenspiele u.a.

Die Teilnahme erfordert von allen Beteiligten Verschwiegenheit über das in der Gruppe Besprochene.

Die Gruppen treffen sich im Verlauf eines Schuljahrs in der Regel an zehn Nachmittagen.

Es werden schulartübergreifende, schulartspezifische und schulinterne Fallbesprechungsgruppen durchgeführt. Auch für besondere Zielgruppen (z.B. Beratungslehrer/innen, Schulleiter/innen) können Gruppen eingerichtet werden.

Informationen über Fallbesprechungsgruppen in ihrer Region erhalten Sie beim Referat 77 Ihres Regierungspräsidiums.



 

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