Beruf der Lehrkraft

Experten für Lehren und Lernen


Lehrerinnen und Lehrer sind Experten für das Lehren und Lernen, ganz gleich an welcher Schulart sie unterrichten. Sie gestalten ihren Unterricht vielfältig und fachlich kompetent. Sie begleiten und beobachten Lernprozesse und reflektieren diese. Ihnen ist es wichtig, eine gute Lernatmosphäre zu schaffen, in der Schülerinnen und Schüler Inhalten neugierig und offen begegnen sowie Freude am eigenen Lernen haben.  

Der Lehrberuf ist ein kooperativer Beruf; Lehrkräfte arbeiten häufig im Team. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen erarbeiten sie Unterrichtskonzepte, gestalten Lernlandschaften und unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrem Entwicklungsprozess. Ziel ist es, jedes Kind individuell zu fördern und den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Entfaltungsmöglichkeiten zu eröffnen, um sie fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft.

Ausbildung zur Lehrkraft 

Wer sich für den Beruf der Lehrerin bzw. des Lehrers entscheidet, absolviert in der Regel ein Hochschulstudium und einen Vorbereitungsdienst. Ab dem Wintersemester 2015/2016 werden die Lehramtsstudiengänge auf die Bachelor-/ Masterstruktur umgestellt. Der erste Teil der Lehramtsausbildung findet größtenteils an der Hochschule statt und dauert in der Regel acht bis zehn Semester, also vier bis fünf Jahre. Während des Studiums findet ein begleitetes Orientierungspraktikum und ein Schulpraxissemester statt. Beide Schulpraxisphasen werden an Schulen absolviert. Der zweite Teil der Ausbildung umfasst den 18-monatigen Vorbereitungsdienst. Er wird an den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung und an Ausbildungsschulen durchgeführt. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer unterrichten dabei zunehmend selbstständig und werden von den Seminaren in ihrer Arbeit  begleitet und unterstützt.

Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst bleiben stets auch Lernende. Sie besuchen berufsbegleitende Fortbildungen zu fachlichen und bildungswissenschaftlichen Themen.

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