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Bei der Ausbildung junger Lehrerinnen und Lehrer sehen wir unsere zentrale Aufgabe in einer ganzheitlichen Lehrerbildung. Gemäß unseres Leitbildes verstehen wir dabei Ganzheitlichkeit als ein Bildungskonzept, das Professionalisierung u n d Persönlichkeitsbildung in den Blick nimmt. Voraussetzung für Lernen und Entwicklung ist für uns die Gestaltung gelingender pädagogischer Beziehungen als besonders wichtige Grundlage für Freude am und im Beruf. Um im Kontakt mit Lernenden, Eltern, Kooperationspartnern und Kollegen erfolgreich sein zu können, spielen soziale Kompetenzen eine wesentliche Rolle.

Im Rahmen einer ganzheitlichen Lehrerbildung soll neben dem intellektuellen Vermögen in Form von fachbezogenen, pädagogischen und didaktischen Kompetenzen auch eine grundständige menschliche und kulturelle Kompetenz erworben werden. Dies macht eine besondere Schulung des Denkens und der Urteilskraft erforderlich. Die in den Ausbildungsplänen ausgewiesenen und entsprechend der neueren Erkenntnisse aktualisierten Themen der Pädagogik und Didaktik leisten hierzu wichtige Beiträge. Die Chancen für eine umfassendere ganzheitliche Lehrerbildung sind aus unserer Sicht jedoch erheblich größer, wenn darüber hinaus weiteres in den Blick genommen wird.

Dieses Ziel versuchen wir in vielfältiger Weise umzusetzen:

  • In mehrwöchigen Kompaktphasen für die Referendarinnen und Referendare, die sowohl methodisch-didaktische als auch musisch-künstlerische, kulturell-regionale und sportliche Angebote umfassen.
  • Im Modell der ganzheitlichen Fachdidaktik, deren Ziel es ist, eine Vielfalt von Methoden modellhaft durch erprobendes Lehrerverhalten als Lernprozess zu inszenieren und sich dabei als Lernender bzw. als Lehrender konkret zu erleben. Darüber hinaus geht es um Einübung einer grundlegenden professionellen Haltung, ohne die keine Lehrkraft auskommt: die Fähigkeit mit offenen, teilweise auch unvorhergesehenen Situationen umzugehen verbunden mit der Erkenntnis, dass es nicht um die eine richtige Lösung gehen kann, sondern um die kritisch reflektierte Praxis.
  • In der Anwendung der ressourcenorientierten Gesprächsführung in Beratungsgesprächen, in denen zielführend und mit Wertschätzung kommuniziert werden soll.
  • Mit zusätzlichen Modulangeboten und Kooperationen (z.B. Ausbildungskurs Theaterpädagogik in Kooperation mit dem Seminar Meckenbeuren)
  • In der Berücksichtigung der Themen Lehrergesundheit, Resilienz und Stressmanagement
  • In der Auseinandersetzung mit fächerübergreifenden philosophischen und ethischen Grund- und Zeitfragen (z.B. Umgang mit Tod und Trauer in der Schule)

Im Zentrum steht hierbei immer die Persönlichkeitsbildung, in der die Entwicklung von Selbstkompetenz unterstützt und die Selbstverantwortlichkeit in den Vordergrund gerückt werden soll.

Das Dokument können Sie hier herunterladen.


Ganzheitliche Lehrerbildung – Prozessbeschreibung.

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