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Impulse

 - Element des Wissenstransfers zwischen Seminar und Schule -

 

Unser Seminar als didaktisches Zentrum hat das Ziel, in Zusammenarbeit mit  den Schulen die Qualität der Ausbildung und des Unterrichts zu sichern und weiterzuentwickeln. Das Seminar entwickelt und erprobt dazu neue didaktische Konzepte.

Mit unserer Veranstaltungsreihe "Impulse" möchten wir den Kolleginnen und Kollegen im Seminar und in den Schulen ein Forum bieten, in dem aktuelle Bildungsthemen, pädagogische und didaktische Fragestellungen mit Experten der Universitäten und des Seminars diskutiert werden können. Interessierten Schülerinnen und Schülern und deren Fachlehrerinnen und Fachlehrern bieten wir Vorträge von Fachleuten zu wichtigen Unterrichtsthemen an.

 

Fortbildungsreihe Schuljahr 2016/17

 

Im Rahmen unserer Reihe Impulse ,  Beiträge zur Weiterentwicklung von Schule, Unterricht und Lehrerausbildung laden wir  Sie ein. Unser Seminar bietet Ihnen neben den eigenen Impulse-Veranstaltungen zukünftig auch Veranstaltungen in Kooperation mit dem Hospitalhof an.

 

Momentan gibt es kein Angebot.



  Rückblick






14. November 2016, Professor Dr. Magdalena Michalak
"Sprachliche Förderung im gymnasialen Deutschunterricht?"






Zyklus: "Bildung in Zeiten der Digitalisierung"

- Vierter Vortrag 28.11.16
PD Dr. Jan Frölich (Kinderpsychiater) Stuttgart
"Missbrauch und Sucht von Smartphone und Computer – der Umgang Jugendlicher mit digitalen Medien"

- Dritter Vortrag 06.10.16
 Frau Prof’in Dr. Sabine Trepte
"Privatheit im Wandel- Internetnutzung zwischen Lust auf Selbstoffenbarung und Schutz der Privatsphäre"

- Zweiter Vortrag, 22. Juni 2016
Prof.’ Petra Grimm
"Verantwortung im digitalen Leben. Wie kann verantwortliches Handeln in einer digitalisierten Gesellschaft aussehen?"

 - Erster Vortrag,   7. April 2016
Ralph Müller-Eiselt
„Wohin führt die digitale Bildungsrevolution?"
Die Zukunft des Lernens zwischen Humboldt und Orwell




18. Januar 2016
 
Prof. Dr. Ulrich Trautwein
„G 8 oder G 9 - wohin steuert gymnasiale Bildung?"

Über die Auswirkungen des achtjährigen Gymnasiums gibt es nach wie vor Diskussionen. Die neue Studie von Prof. Trautwein zeigt kaum Unterschiede beim Leistungsniveau von G8- und G9-Schülern, aber eine stärker empfundene Beanspruchung und gesundheitliche Beeinträchtigungen beim schnelleren Abitur. Welche bildungspolitischen Konsequenzen ergeben sich daraus?


 12. Oktober 2015
Prof. Dr. Jürgen Pafel (Universität Stuttgart)

Wie könnte – aus Sicht der Linguistik – ein zeitgemäßer Grammatikunterricht aussehen?

Bei keiner anderen Wissenschaft dürfte die Kluft zwischen dem Stand der Wissenschaft und dem, was in der Schule gelehrt wird, so groß sein wie bei der Linguistik. Es kann nicht darum gehen, neueste Forschungsergebnisse in der Schule zu präsentieren, das wäre Unsinn. Aber das, was sich in einem Fach mit der Zeit als Konsens herausbildet, das muss in der Schule seinen Widerhall finden.

 

1. Oktober 2015
Prof. Dr. Franzis Preckel „Hochbegabung – verstehen, erkennen, fördern"

Gibt es „von Natur aus" hochbegabte Kinder? - Wie und woran lassen sie sich erkennen? - Wie sind Hochbegabte? - Frau Prof'in Preckel geht es bei ihrer Forschung vor allem um das Thema intellektuelle Hochbegabung in Abgrenzung zu musischer oder sportlicher Hochbegabung. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit intellektuell besonders Begabten aus den Perspektiven der Differentiellen Psychologie und der Persönlichkeitspsychologie ("Wie sind Hochbegabte, und was unterscheidet sie von nicht Hochbegabten?") sowie der Pädagogischen Psychologie ("Wie kann man Hochbegabte erkennen, beraten und fördern?").

 

4. Mai 2015
 
PD Dr. Dr. Jan Frölich: „Wie gehen wir mit ADHS in der Schule um?"
ADHS - eine Modediagnose? - Eine Erfindung der Pharmaindustrie?- Eine originelle Persönlichkeitsvariante? - Eine psychische Störung oder Erkrankung? – Zu ADHS gibt es kontroverse Auffassungen. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche wissenschaftliche Studien zum besseren Verständnis von ADHS. Im Elternhaus und In der Schule stellen Kinder und Jugendliche mit hyperkinetischen Störungen Eltern und Lehrer vor große Herausforderungen. - Der Vortrag setzt sich mit der Kontroverse um ADHS auseinander, verbindet aktuelle Forschungsergebnisse mit pädagogisch-didaktischen Konsequenzen und handlungsanleitenden Schritten für Eltern und Lehrerinnen und Lehrer.

Vortrag „Wie gehen wir mit ADHS in der Schule um?"

 


  1. Dezember 2014
 
Sibylle Meissner, Universität Tübingen
„Individualisierung und Umgang mit Heterogenität"


10. Oktober 2014

Prof. Dr. Volker Frederking (Universität Erlangen-Nürnberg)
Literarisches Lernen und literarische Bildung. Theoretische Grundlagen, empirische Überprüfung, unterrichtliche Praxis


15. Oktober 2014

Dr. Jan-Uwe Rogge (Familien- und Kommunikationsberater)
„Kinder, die den Rahmen sprengen“  


  14. November 2013
 
StD' Eva Klose
„Gelebte Zivilcourage – am Beispiel der Antimafia-Bewegung in Italien“


  10. Oktober 2013
Prof. Detlef Hoche
  „MACH MI(N)T! Interesse für Mathematik und Naturwissenschaften wecken und erhaltenrung“

Schon seit längerer Zeit haben wir das Problem, dass sich nicht genügend junge Menschen für einen naturwissenschaftlichen-technischen Beruf entscheiden. Irgendetwas läuft hier schief. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft (Stiftungen etc.) haben dieses Dilemma erkannt und vielfältige Förderprogramme aufgelegt ...



19. März 2013
Dr. Frank Haß, Institut für angewandte Didaktik Kirchberg
„Guter Unterricht als Wechselspiel von Einheitlichkeit und Individualisierung“

Die Erkenntnis, dass Schulklassen Versammlungen unterschiedlichster Persönlichkeiten darstellen, ist nicht neu. Der Anspruch, jede dieser Schülerpersönlichkeiten bestmöglich zu fördern, gehört seit jeher zum Ethos des Lehrerberufs. Trotzdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Schule auch die gesellschaftlich legitimierte Aufgabe hat, Schülerinnen und Schülern gerechte Zukunftschancen zuzuweisen. Die pädagogisch-didaktische Diskussion der letzten Jahre wurde häufig sehr undifferenziert von jeweils der einen oder anderen Perspektive dominiert, gelegentlich unter Ausblendung der schulischen Realität. Es ist an der Zeit, gangbare Wege
vorzustellen und zu diskutieren, wie ein Unterricht aussehen muss, der der individuellen Förderung und der leistungsbezogenen Auslesefunktion im Rahmen der schulischen Möglichkeiten gerecht werden kann.



  14. Dezember 2012
Lesung in spanischer Sprache  mit dem bekannten Jugendbuchautor
Jordi Sierra i Fabra, einem 
der meistgelesenen spanischsprachigen Autoren und Gewinner zahlreicher Literaturpreise wie z.B. des Premio Nacional de Literatura Infantil y Juvenil 2007.
Aktuelle lehrplanrelevante Themen werden jugendgerecht aufgearbeitet in seinen fesselnden Romanen, dazu gehören beispielsweise:
„La memoria de los seres perdidos“ zum Thema „Aufarbeitung der Verbrechen der argentinischen Diktatur“
„Casting" zum Themenbereich "El mundo de los medios de comunicación"
„Frontera" zum Thema „Migración“



11. Juli 2012
Prof. Hartwig Riedel, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart
„Diagnose und Förderung personaler und sozialer Kompetenzen durch Lernbegleitung“

Ergebnisse der Unterrichtsforschung zeigen, dass die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen für den Lernerfolg maßgeblich ist. Die Diagnose und individuelle Förderung sozialer und personaler Kompetenzen ist ein bisher eher vernachlässigter Bereich der Bildungsreform. Um heterogenen Lernvoraussetzungen und Lernprozessen gerecht zu werden, sie zu erkennen und den Einzelnen zu fördern, werden neue Kommunikationsmodelle in Pilotschulen erprobt. Im Vortrag werden Möglichkeiten und Grenzen der Lernbegleitung auch aus den bisherigen Erfahrungen an der Schule vorgestellt.


  Montag 12. März 2012
Angelika Hoff, Andreas Erb:
„Kooperatives Lernen für Einsteiger“ (Workshop)

Das Seminar unterstützt die Schulen bei der Entwicklung differenzierter Lernarrangements. Dieser Workshop bietet eine Einführung in das kooperative Lernen (nach Norm und Kathy Green, Ontario) und wendet sich an Unterrichtende aller Fächer. Das kooperative Lernen ist ein zentrales Element einer neuen Lehr- und Lernkultur, dessen prominenteste Methoden, wie think – pair — share und place mat, inzwischen Eingang in die Lehrwerke vieler Fächer gefunden haben. Der Workshop stellt die Grundprinzipien des kooperativen Lernens vor und zeigt sowohl Möglichkeiten zur Förderung eines wertschätzenden Umgangs der Schüler miteinander als auch eine Vielfalt an Verfahren zur effektiven Organisation von Gruppenarbeit und selbstgesteuertem Lernen.


8. Dezember 2011
Ingvelde Scholz, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart :

Die Antwort auf Vielfalt ist Vielfalt! Praxistaugliche Impulse für eine
differenzierte Unterrichts- und Schulkultur

Die Lerngruppen in der Schule werden immer bunter. Die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf den sozialen Hintergrund, die Fähigkeiten, die Motivation, die Interessen usw. erfahren Lehrkräfte
tagtäglich. Die Antwort auf die zunehmende Heterogenität in unseren Schulklassen lautet: pädagogische Differenzierung. Sie bietet die Chance, allen Kindern und Jugendlichen in ihrer Unterschiedlichkeit so weit
wie möglich gerecht zu werden. Die Referentin stellt in ihrem Impulsreferat erprobte und bewährte Modelle für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen vor und zeigt, wie es im ganz normalen Schul- und
Unterrichtsalltag gelingen kann, Stärken und Lernschwierigkeiten zu erkennen und Schülerinnen und Schüler im Unterricht durch binnendifferenzierte Aufgabenstellungen und Materialien zu fördern und zu
fordern.


13. April 2011
Dr. Werner Heil, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart
Kompetenzorientierter Geschichtsunterricht

Die Kompetenzorientierung wird von der universitären Geschichtsdidaktik als ein grundlegend neues Unterrichtskonzept verstanden, das der Lernzielorientierung entgegensteht und sie radikal ablehnt. Diese Position irritiert Kolleginnen und Kollegen, nicht zuletzt, weil sie ihren bisherigen Unterricht entwertet sehen. Das vorzustellende Modell des kompetenzorientierten Geschichtsunterrichts folgt dieser Ablehnung des lernzielorientierten Unterrichts nicht, sondern versucht, die Kompetenzorientierung aus der Lernzielorientierung herzuleiten und als deren folgerichtige Fortentwicklung zu verstehen. So bleibt die bisherige Arbeit der Kolleginnen und Kollegen gewürdigt. Sie wird als Ausgangspunkt verstanden, der - konsequent und systematisch weiterentwickelt - zielsicher zur Kompetenzorientierung hinführt.


7. Dezember 2010
PD Dr. Dr. med. Jan Frölich
Wie viel Computerspiel verkraften Kinder und Jugendliche?
– Chancen und Risiken von Computerspielen

Computerspiele und Internetnutzung gehören mittlerweile zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen und ersetzen in zunehmendem Maß traditionelle Spiel - und Freizeitaktivitäten. Es mehren sich Belege, dass die exzessive Nutzung von Computerspielen und des Internets mit einem erhöhten Risiko zu nicht-stoffgebundenem Suchtverhalten einhergeht und die Erkrankungen hierfür altersübergreifend besorgniserregend hoch sind mit tendenzieller Zunahme.
Im Vortrag werden sowohl Auswirkungen, wie Angststörungen, Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit-störungen und aggressive Verhaltensweisen, als auch diagnostische, therapeutische und pädagogische Maßnahmen dargestellt.
Wir freuen uns zu diesem aktuellen Thema Herrn Dr. Dr. Jan Frölich für einen Vortrag im Seminar gewonnen zu haben. Er ist Kinder- und Jugendpsychiater mit eigener Praxis in Stuttgart.


15. November 2010
Professor Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty  (Universität Tübingen)
"Ist die europäische Wirtschafts-und Währungsunion gescheitert? "
Vortrag und Diskussion mit Schülern und Lehrern

Die Überschuldung Griechenlands Anfang des Jahres stürzte die Wirtschafts-und Währungsunion in die größte Krise seit ihres Bestehens 1999. Mit dem Finanzierungspaket für Griechenland in Höhe von 122 Mrd. € und dem überraschend aufgespannten Riesenschirm in Höhe von 750 Mrd. € haben die Mitglieder der Währungsunion zunächst für Ruhe gesorgt und Zeit gewonnen. Was aber ist, wenn die Sanierungsprogramme für einige gefährdete Staaten wie Griechenland, Irland, Spanien oder Portugal auf Dauer nicht greifen? Wird die Euro-Zone von der gewollten Stabilitäts- und Wohlstandsgemeinschaft zur Transferunion und droht gar auseinanderzubrechen? 


13. Juli 2010
Professor Josef Leisen, Staatliches Studienseminar Koblenz
"Sprache in den Naturwissenschaften“

Sprachförderung ist eine Aufgabe aller Fächer. Sprache im Unterricht ist wie ein Werkzeug, das man gebraucht, während man es noch schmiedet. Sprache wächst gleichzeitig mit dem Lernen der Fachinhalte. Insofern kann man Fach und Sprache nicht voneinander trennen, weder fachdidaktisch, noch sprachdidaktisch, noch lernpsychologisch. Sprachkompetenz wird verstanden als sprachhandelnder Umgang mit Wissen. Der Vortrag stellt praxisnah das Konzept des sprachsensiblen Fachunterrichts vor. Dieser betreibt sachbezogenes Sprachlernen, d. h. Sprache wird an und mit der Sache (den Fachinhalten) gelernt und fördert die Sprache an und mit den Fragestellungen des Faches.
Vortrag


8.12.2009
Professor Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty
"Außenwirtschaft - Deutschland in der Welt"

Deutschland ist unter den großen Industrienationen eine der am stärksten in den Welthandel integrierten Volkswirtschaften. Der Anteil des Exports (Güter und Dienstleistungen) am Brutto-inlandsprodukt ist im Zeitraum 2000-2008 von 33,4% auf 47,4% gestiegen. War der Export bisher ein starker Wachstumstreiber, so ist er nun wegen des Einbruchs der Weltkonjunktur -- ausgelöst durch die US-Immobilienkrise-- unsere Achillesferse. Auch hemmt der schwache Dollar unseren Export; noch ist er keine Bedrohung für die deutsche Volkswirtschaft. Doch würde ein weiterer Dollarverfall -- aus Furcht vor einer US-Inflation -- den Euro in seinen Grundfesten erschüttern.
Vortrag


   26. 11 2009
Professor Dr. Thorsten Bohl, Universität Tübingen
„Selbstbestimmtes Lernen und Classroom-Management“

Classroom-Management (CRM) und Klassenführung sind zwei Begriffe, die in der deutschen Diskussion – im Gegensatz zur amerikanischen Forschungslage – vernachlässigt werden. Dabei ist die Bedeutung von CRM für die Effizienz schulischer Lernprozesse unbestritten. Gelungenes CRM erhöht die Lernzeit und Lernintensität. Eine Zusammenführung von CRM und

neuen Lernformen bzw. offenem Unterricht ist dringend notwendig. Welche Charakteristik hat CRM in einem Unterricht, der auf Selbstständigkeit und Selbstbestimmung ausgerichtet ist? Im Vortrag werden die beide Linien CRM und Selbstbestimmung zunächst getrennt beleuchtet und dann zusammengeführt.
Das Handout ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt!
 
Vortrag


9. Juli 2009
Professor Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty
"Wirtschaftspolitik in Deutschland - Akteure, theoretische Ansätze und Krisenbewältigung"

In der Wirtschaftskrise ist der Ruf nach staatlichem Handeln zur Bewältigung der Wirtschaftskrise besonders laut zu vernehmen. Wirtschaftspolitisches Handeln erstreckt sich aktuell von umfangreichen Konjunkturpaketen über Verstaatlichung von Banken bis zu erheblichen Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank. Spielt der Gegensatz zwischen Angebotstheorie und Nachfragetheorie, der die wirtschaftspolitische Diskussion seit 1967 bestimmte, auch angesichts supranationaler und internationaler Akteure überhaupt noch eine Rolle?


5. März 2009

Zweiter Vortrag unseres Vortragszyklus "volkswirtschaftliches Grundlagenwissen"
Professor Dr. Siegfried Franke

Der „Markt“ – ein unverstandenes und ungeliebtes Kind?
Zu den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft

Der Vortrag geht auf die historischen und theoretischen Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft ein.


 8. Oktober 2008
„Oeconomix – Wirtschaft fürs Klassenzimmer“
Dr. Thorsten Lang, Institut der deutschen Wirtschaft Köln

"Oeconomix" ist ein multimediales und interaktives E-Learning-Programm zur ökonomischen Bildung und wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Kooperation mit der Citibank entwickelt. Im Juni 2007 wurde es erneut mit dem Comenius-EduMedia-Award ausgezeichnet. Herr Dr. Lang wird das Lernprogramm vorstellen und im Gespräch mit den Teilnehmern Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht reflektieren.


2. Dezember 2008
"Finanzmarktkrise - Irrwege ökonomischen Denkens und Handelns?"
Professor Dr. Dr. h.c. Joachim Starbatty

Die aktuelle Finanzkrise zeigt ein grundsätzliches Problem: Wenn in Politik und Wirtschaft Entscheidung und Haftung auseinanderfallen, sind Fehlentwicklungen unvermeidlich. Politiker machen Schulden, ohne dass sie für die Folgen geradestehen. Vorstände von Banken und deren Finanzagenten gehen Risiken ein, weil sie persönlich auf Gewinne und Boni hoffen und bei einem Scheitern noch mit Abfindungen rechnen können, aber keine Verluste erleiden. Resultieren diese Auswüchse notwendig aus dem ökonomischen Denk- und Verhaltensmodell?


20. Februar 2008
Frau Dr. Nicole Becker, Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen
Von der Hirnforschung lernen?

In zahlreichen populärwissenschaftlichen Darstellungen wird behauptet, dass die Neurowissenschaften mit ihren modernen Forschungsmethoden mittlerweile so viel über das Lernen wisse, dass man bereits bestimmte pädagogische Empfehlungen daraus ableiten könne. Im Vortrag wird diese Diskussion kritisch in den Blick genommen und die Reichweite der bisherigen Ergebnisse aufgezeigt.


  Literaturseminar, Qaisra Sharaz, Oktober 2007

Literary Seminar in Stuttgart 21st October


5. Juni 2007
Dr. Gunter Joas, Leitender Oberarzt
Facharzt für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie 

Vortrag

(mit Literaturempfehlungen)


2005
Dr. Klaus Disselbeck, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart
„Spiel und Schein – Schillers Theorie der Kunst“

Vor 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb in Weimar der am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geborene Dichter Friedrich von Schiller. Zweihundert Jahre Wirkungsgeschichte haben unübersehbare Spuren im Bild von Person und Werk hinterlassen. Anlass für uns, Schillers überragende Doppelbegabung als Dichter und Denker zu würdigen. Seine Kunsttheorie darf als seltener Glücksfall betrachtet werden: In ihr durchdringen sich auf einzigartige Weise Theorie und Praxis. Schillers Ästhetik wird verstanden vor dem Hintergrund der seit der Renaissance angelaufenen Ausdifferenzierung der Kunst zu einem autonomen Teilsystem der Gesellschaft. Schiller formuliert die Unersetzlichkeit der Kunst für Kultur und Gesellschaft des modernen Zeitalters durch eine Idee der Schönheit, die auf einem bestimmten Ideal der Humanität beruht.



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