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Profilbereich

„Umgang mit Heterogenität“

Verantwortlicher Bereichsleiter: Prof. Heinz Hoffmeister

Umgang mit Heterogenität als Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern


„Es ist normal verschieden zu sein“. Lehrerinnen und Lehrer können jeden Tag in ihrem Unterricht erleben, wie verschieden ihre Schülerinnen und Schüler sind.

Die Ursachen für diese Heterogenität können sehr unterschiedlich sein, sicherlich hat deren Zahl bedingt durch gesellschaftliche Entwicklungen in den vergangenen Jahr- zehnten zugenommen. Es muss aber eine Aufgabe der Schule sein, den Unterricht und die Lernangebote so zu gestalten, dass man den individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler in der Weise gerecht wird, dass sich alle in ihren Begabungen und Möglichkeiten gut entfalten können. Neben der Qualitätsentwicklung am Seminar widmet sich der Profilbereich daher im Rahmen der Unterrichts- und Schulentwicklung in besonderer Weise dem Themenschwerpunkt „Umgang mit Heterogenität“.

Zum einen geht es darum, Unterricht allgemein so weiterzuentwickeln, dass eine möglichst große Anzahl von Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit erhält, motiviert und nachhaltig zu lernen. Zum anderen werden spezifische und möglichst alltagstaugliche Konzepte für Diagnose, Differenzierung und Individualisierung im Unterricht entwickelt und in Kooperation mit Ausbildungsschulen in der Unterrichtspraxis erprobt.


Produkte/Arbeitsergebnisse

  • Kompetenzorientierung: Entwicklung von Konzepten für den kompetenz- orientierten Unterricht in allen Fachdidaktiken und in der Pädagogik, dabei kommt der Förderung der Metakognition und dem nachhaltigen Kompetenztraining besondere Bedeutung zu. Dies sind verbindliche Elemente in der Ausbildung, die auf der Grundlage eines seminarinternen Beschlusses im Unterrichtsentwurf sichtbar werden müssen;
  • Doppelstunden: Motivierender und nachhaltiger Unterricht in Doppelstunden am Beispiel des Faches Mathematik (Neue Lernkultur - Mathematik, LS Heft M-83)
  • Mach Mi(N)t: Entwicklung von Konzepten der Förderung in Mathematik und den Naturwissenschaften von Klasse 6 bis zum Abitur; Langzeitprojekt in Kooperation mit der Heidehofstiftung und sechs Partnerschulen.
    Fortsetzung des MACH MI(N)T-Projekts mit der Vector- und der Heidehof-Stiftung sowie 23 Partner-Schulen

 
        Projekte des Fachbereichs Mathematik  Stuttgarter Hefte Nr.4

        Beschreibung des Projekts

        Evaluation des Projekts für das Schuljahr 2012/2013

        Evaluation des Projekts für das Schuljahr 2013/2014

   

  • Individualisierung und Differenzierung: Kooperationen Fachdidaktik/Pädagogik zur Entwicklung von Konzepten der Binnendifferenzierung (z.B. Aufgaben- stellungen, Leistungsbewertung usw.) bis hin zu konkreten Materialien, Entwicklung von Diagnoseverfahren, Weiterentwicklung des Unterrichts auf der Grundlage des kooperativen und selbstbestimmten Lernens, Gestaltung von Methoden geschlechtersensiblen Unterrichts; deutliche Integration dieser Elemente in die Lehrerausbildung in den Fachdidaktiken und der Pädagogik; Fortbildung an Schulen im Rahmen von Pädagogischen Tagen; zahlreiche Publikationen (unter anderem „Binnendifferenzierung“, LS-Heft Fth-527; I. Scholz (Hg.), Der Spagat zwischen Fördern und Fordern, 2008);
  • Interkulturelles Lernen: Fester Bestandteil der Pädagogikausbildung und abgestimmtes Konzept aller modernen Fremdsprachen; einmal im Jahr fremdsprachenübergreifender Interkultureller Tag zur besonderen Sensibilisierung und Vermittlung von Unterrichtskonzepten;
  • Theaterpädagogik/Praktische Rhetorik: Theaterpraktische und rhetorische Verfahren zur Entwicklung spezifischer personaler, sozialer und ästhetischer Kompetenzen. In einem umfangreichen Zusatzangebot können sich hier die Referendarinnen und Referendare qualifizieren.
  • Lernbegleitung: Entwicklung von Konzepten der individuellen Lernbegleitung, Umsetzung und Erprobung in Kooperation mit zwei Partnerschulen;

          Lernbegleiter am Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart

  • Hochbegabung: Entwicklung von Konzepten der Begabtenförderung als ein Teilaspekt des Themas „Umgang mit Heterogenität“; Integration in die Ausbildung am Seminar als Zusatzangebot; Begleitung der Gymnasien mit Hochbegabten- zügen; Durchführung von Pädagogischen Tagen; in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Schwäbisch Gmünd seit 2005 Leitung der Akademie- tagungen in Bad Wildbad;
  • Comenius-Regio: In Kooperation mit dem RP Tübingen, dem Albert-Einstein-Gymnasium Ulm, dem Landesschulrat Oberösterreich, der Stiftung Talente Linz und dem Ramsauergymnasium Linz Projekt „Schulen in Europa entfalten Begabungen“; Weiterentwicklung der Begabtenförderung, Fortbildungen und systematische Evaluation; hierzu zwei Studien, vorgelegt im Juli 2011 und April 2012.

         Comenius - Regio - Projekt: Schulen in Europa entfalten Begabungen

         Comenius-Regio Projektbeschreibung

         Vergleichende Erhebung zu integrativer und segregativer Förderung

         Selbstwahrnehmung diagnostischer Kompetenzen

         Umfassende Darstellung des Comenius-Regio Projekts

 

Stand 10/2015

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