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Karlsruher Seminarkultur

Die Leitgedanken der Karlsruher Seminarkultur beschreiben das Verständnis der Lehrerausbildung, dem sich das Kollegium des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) Karlsruhe verpflichtet fühlt.

Das Seminar versteht sich als regionales Qualifikationszentrum für Lehrerinnen und Lehrer auf der Basis theoriegeleiteter Praxis. Grundlage dafür ist die intensive Zusammenarbeit mit den Ausbildungsgymnasien. Die Ausbildung am Seminar ist zentraler Teil der Brückenphase nach dem Studium auf dem Weg zur Professionalität. Sie orientiert sich an beruflichen Standards und zielt zugleich auf die Entwicklung einer eigenständigen Lehrerpersönlichkeit.

Die Seminarkultur ist gekennzeichnet durch gegenseitige Wertschätzung,  breite Verständigung und verantwortliche  Kooperation, transparente Anforderungen und individuelle Förderung, Experimentierfreude und Qualitätsentwicklung.

Im Einzelnen orientieren sich die Leitgedanken an den folgenden Punkten:

  1. Entwicklung und Unterstützung professioneller Handlungs-und Reflexionskompetenz
    • Entwicklung solider Fähigkeiten und Fertigkeiten in den schulischen Handlungsfeldern für den Lehrberuf am Gymnasium
    • Förderung von Offenheit und Experimentierfreude
    • Theorie-Praxis-Verzahnung: Leitbild des reflektierten Praktikers, Anknüpfung an bisherige Studien und Erfahrungen
    • Unterstützung der persönlichen Entwicklungsfortschritte und der berufsbiographischen Entwicklung als Lehrer/in: Lernen als permanenter Prozess
  2. Erwachsenengerechte und berufsfeldorientierte Ausbildung
    • Prinzipien der Erwachsenendidaktik: wechselseitiger Respekt und Teilnehmerorientierung
    • Orientierung am Berufsfeld, an den Anforderungen der Schul- und Unterrichtspraxis
    • Förderung von Teamfähigkeit und Eigenverantwortung, Förderung eigenständiger Lehrerpersönlichkeiten
  3. Vernetzte und kooperative Ausbildung
    • Vernetzung der Ausbildungsveranstaltungen
    • Seminarinterne Kooperation durch fächerverbindende Kompaktphasen und Kombisitzungen
    • Entwicklung von Konzepten für Unterricht und Lehrerbildung im Profilbereich Medienpädagogik
    • Angebot zusätzlicher Module unter Berücksichtigung neuer Medien in der Ausbildung
    • Herausbildung des Berufsethos
  4. Individuelle Beratung und transparente Beurteilung
    • Gemeinsame Reflexion der Unterrichtsgestaltung durch förderliche Unterrichtsbesuche
    • Wertschätzende, individuelle und kompetenzorientierte Beratung durch Ausbildungsgespräche
    • angemessene und transparente Kriterien für eine faire Leistungsbeurteilung
  5. Verantwortliche Kooperation mit den Ausbildungspartnern
    • Abstimmung, Austausch und Kooperation mit den Ausbildungsschulen
    • Enge und kontinuierliche Kooperation mit den Mentoren
    • Zusammenarbeit mit den Hochschulen der Region, besonders mit der Universität Karlsruhe und ihrem Lehrerbildungszentrum
    • Zusammenarbeit mit kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Institutionen
  6. Gestaltung des Seminars als didaktisches Zentrum
    • Beteiligung an der fachdidaktischen und pädagogischen Diskussion
    • Übernahme von Aufgaben der regionalen und schulinternen Lehrerfortbildung
    • Mitwirkung in der Schul- und Curriculumentwicklung
    • Feedback-Kultur und seminarinterne Evaluationen anhand transparenter Qualitätskriterien
    • Wahrnehmung von internen und externen Fortbildungsangeboten durch die Seminar-Lehrkräfte

 Die "Karlsruher Seminarkultur" zum Download als .pdf

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