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Geographie

Arbeiten im Gelände

ein Lernzirkel im Freien für die Klassenstufen 5 und 6

Von Silvia Christ, Oliver Kern, Sandra Kosilek, Annika Maurer und Tanja Wiedmann (Kurs 60)
Fachleiter: Eberhard Hummel, Gottfried Schanz

Vorwort
Im Rahmen unseres Vorbereitungsdienstes am Seminar Rottweil beschlossen wir während der Kompaktwoche in Tieringen einen Lernzirkel zum Thema „Arbeiten im Gelände“ zu erstellen. Ziel war es, ein Thema aus der Perspektive verschiedener Fächer (in unserem Falle Biologie, Erdkunde und Geschichte) zu erarbeiten. Der so entstandene Lernzirkel eignet sich für den handlungsorientierten Unterricht, vorwiegend der Klassenstufen 5 und 6. Er umfasst insgesamt 20 Stationen, die ein Lernen mit allen Sinnen ermöglichen. Die Stationen 1 bis 9 wurden für den Tag der Geowissenschaften in Donaueschingen im Juni 2002 konzipiert und sind der dortigen Umgebung angepasst. Die Stationen wurden mit einer fünften Klasse des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen im Fürstlich Fürstenbergischen Park erfolgreich erprobt. Dabei wurde, wie beim Stationenlernen üblich, ein Laufzettel eingesetzt (siehe Anhang).
Inhaltlich geht es bei diesen Stationen um Informationen rund um die Donau, Wetterbeobachtung, den Bau eines Windmessers, Blattformen, die Messung der Fließgeschwindigkeit der Brigach, Höhenmessung mittels des „Försterdreiecks“, Pflanzenteile und solch interessante Tiere wie Regenwürmer und Schnecken.

Die Stationen 10 bis 13 wurden anlässlich der Science Days im Europa Park Rust Ende September 2002 präsentiert. Eine Kriminalgeschichte macht hier Orientierung zum spannenden Ereignis, der Tastsinn sowie Kreativität sind beim Fühlen im „schwarzen Kasten“ gefragt, das Erkennen von Geländeprofilen wird geübt, mittels schematischer Darstellungen die Entstehung des Oberrheingrabens rekonstruiert und das Bestimmen typischer Gesteine der Umgebung eingeübt. 
Die Stationen 14 bis 20 wurden vom Autorenteam bislang unterrichtlich nicht erprobt. Hier geht es um eine einfache Methode der Hangmessung, Entfernungsmessungen mittels „Daumensprung“, Bestimmung von Blütenpflanzen, Bäumen, Fraßspuren und Untersuchung von Ameisen. Die letzte Station gibt den Schülern am Beispiel des ehemals keltisch besiedelten Gräbelesbergs bei Tieringen die Möglichkeit, praktische Untersuchungen an einem eisenzeitlichen Fundort durchzuführen.

Insgesamt beinhalten die 20 Stationen also eine große Bandbreite schüleraktivierender Formen bei der Arbeit im Gelände, mit dem Ziel, ein Lernen „mit Kopf, Herz und Hand“ zu ermöglichen.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg und bitten zu beachten, dass bei der Durchführung des kompletten Lernzirkels genügend Betreuer zu Verfügung stehen sollten.

Die einzelnen Stationen:

Stationen 1 bis 10

Stationen 11 bis 20

Material zu 1 bis 10

Material zu 11 bis 20

Anhang:

  • Laufzettel
  • Arbeitsblatt zu Station 1: Ausschnitt des Stadtplans von Donaueschingen
  • Arbeitsblätter zu Station 12: Ausschnitt aus der Topographischen Karte und Geländeprofile
  • Arbeitsblatt zu Station 13: Schematische Darstellungen zur Entstehung des Oberrheingrabens

Download-Dateien im pdf-Format :
Stationen
Anhang


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