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Gestaltung des Schuleingangs

„Lebensübergänge sind Ausdruck einer sozial und individuell inszenierten Rhythmik der persönlichen Entwicklung.“ (Prof. Dr. Urslula Carle)

Der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Kindes. Sein Gelingen prägt nicht nur künftiges Erleben von Übergängen, sondern beeinflusst maßgeblich den weiteren Bildungsweg des Kindes.

Eine 2000 durchgeführte Studie von Knörzer und Grass zeigt, dass sich fast alle Kinder (96%) auf die Schule freuen. Vom Kindergarten in die Grundschule zu wechseln, bedeutet für das Kind einen Statusgewinn. Aus dem Kindergartenkind wird ein Schulkind.

In dieser neuen Rolle sieht sich das Kind mit neuen Herausforderungen konfrontiert:

Auf der individuellen Ebene muss es eine erhöhte Frustrationstoleranz aufbringen, sich neue soziale Kompetenzen aneignen, auf der interaktiven Ebene muss das Kind mit neuen Beziehungen zurecht kommen, in eine neue Rolle hineinwachsen und die Bereitschaft zur Integration in die Gruppe aufbringen. Auf der kontextuellen Ebene muss sich das Kind an die neuen Strukturen der Schule gewöhnen und die neuen strukturbestimmenden Elemente von Schule in sein Leben integrieren.

Für diese vielfältigen Anforderungen brauchen Kinder einen Kindergarten, der die an Schule heranführt und eine Schule, die sie dort abholt.

Übergang gestalten





 

letzte Änderung: 28.05.2014

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