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Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GHS)

Pforzheim

 

 

 

Seminarleitbild

 

Wir verstehen unsere Arbeit in erster Linie als Dienstleistung an den Lehreranwärterinnen und Lehreranwärtern zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler. Unsere Tätigkeiten wirken indirekt auf Schule und Unterricht und leisten somit einen Beitrag zum allgemeinen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Dabei orientieren wir uns den folgenden Grundsätzen:

Die Ehrfurcht vor dem Leben und die demokratischen Grundwerte prägen unser Menschenbild. Der Mensch hat ein waches Interesse an der Welt, ihren Dingen und Zusammenhängen und ist fähig, seine eigenen Belange und die der Gesellschaft vernünftig zu regeln. Die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist von grundsätzlicher Bedeutung.

Jeder Mensch kann seine Fähigkeit entfalten, sich dem Gegenüber zuzuwenden und empathisch zu handeln. Jeder trägt die Verantwortung für seinen individuellen Lern- und Entwicklungsprozess.

 

Kultur des Zusammenlebens


Sie ist gekennzeichnet durch gegenseitige Achtung und Wertschätzung, Vertrauen und Zutrauen. Wahrnehmen, Begreifen und Gestalten sind dabei grundlegende Prinzipien des Umgangs miteinander.

Dies bedeutet für alle am Seminarleben Beteiligten:

  • Vertrauen schaffen durch ehrlichen Dialog
  • das Wir-Gefühl stärken
  • für ein angenehmes Betriebsklima Sorge tragen, entsprechende Umgangsformen pflegen sowie achtsam mit sich und anderen umgehen.
  • eigene Bedürfnisse wahrnehmen, artikulieren und die Bedürfnisse anderer respektieren
  • sich loyal und kollegial unterstützen
  • ein hohes Maß an Information und Transparenz schaffen

 

Kultur des Lernens und Lehrens


Lernen ist ein individueller, eigenaktiver und konstruktiver Prozess, geprägt von Offenheit, Neugier und der Bereitschaft, sich auf Entwicklungsprozesse einzulassen.

Der soziale Kontext bildet eine Grundlage für erfolgreiches Lernen.

Lehren bedeutet Anleitung zum Wissenserwerb, Organisation von Lernprozessen und Vermittlung von Methoden und Begleitung des Lernens. Der Lehrende nimmt sich in seinen unterschiedlichen beruflichen Rollen wahr: Er ist Experte, Lernbegleiter, Berater und zugleich Lernender.

Das bedeutet für alle am Seminarleben Beteiligten:

  • die Lernumwelt wahrnehmen, begreifen und gestalten
  • Ausrichtung an den Prinzipien der
          Teilnehmer- und Praxisorientierung
          Handlungs- und Erfahrungsorientierung
          Kompetenzorientierung
  • Bezugnahme auf theoretische Modelle 
  • klare Definition von Aufgaben und Zielen
  • Ergebnis- und Zukunftsorientierung
  • Reflexion von Lern- und Arbeitsprozessen
  • gegenseitige Rückmeldung hinsichtlich der Qualität der Arbeit und des  Arbeitsklimas
  • konstruktiver Umgang mit Fehlern
  • kontinuierliche Fortbildung als zentraler Bestandteil der Arbeit
  • Dialog mit Schulen und anderen Institutionen suchen



„Die Ehrfurcht vor dem Leben“ basiert auf der Philosophie Albert Schweitzers und impliziert somit die christliche Ethik.

 

 

 

 

letzte Änderung: 01.08.2013



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