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Modularisierung der Ausbildung in den Didaktikveranstaltungen (KEM)

Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter treten ihren Vorbereitungsdienst mit individuellen Voraussetzungen an. Auch die schulischen Anforderungen können je nach Profil der Schule, in der sie unterrichten, differieren.

Um Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern die Möglichkeit zu eröffnen, ein individuelles Kompetenzprofil zu entwickeln, mit dem sie sich später potenzialorientiert und erfolgreich an einer für sie passenden Schule bewerben können, ist das Konzept der Individualisierung am Seminar Nürtingen als ein wesentliches Element im Vorbereitungsdienst verankert.

Es ist Intention des Seminars, die Lehrerbildung so zu gestalten, dass sie den Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern ermöglicht,

  • Verantwortung für ihre eigene Kompetenzentwicklung zu übernehmen,
  • auf der Grundlage persönlicher Potenziale und Entwicklungsziele ein entsprechendes Kompetenzprofil zu entwickeln, zu reflektieren und beim Berufseinstieg zu nutzen,
  • mit den Bedingungen und Entwicklungen der Ausbildungsschule konstruktiv umzugehen und sich an dieser kompetent einzubringen.


In allen Lehrveranstaltungen zur Didaktik der Fächer hat das Seminar die Möglichkeit zur Individualisierung deutlich erweitert. Die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter durchlaufen zuerst in jedem ihrer Ausbildungsfächer ein für alle verbindliches Basismodul von 28 Ausbildungsstunden. Danach wählen die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter aus einem Angebot von Kompetenzentwicklungsmodulen (KEM) insgesamt 6 Module von jeweils 8 Ausbildungsstunden aus. Abgeschlossen wird die Modularisierung in den Fächern mit jeweils 8 Ausbildungsstunden in den Stammgruppen der Basismodule.

Die Module zur individuellen Kompetenzentwicklung werden im Datenblatt "Modulnachweise" in der "Dokumentation der individuell gestalteten Ausbildung" festgehalten. Die Teilnahme wird durch die Ausbilderinnen und Ausbilder bestätigt.

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