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Erfahrungspädagogik am Seminar Laupheim
(01. Juli - 03. Juli 2016)



Was wollen wir …

Mit unserem Vorhaben `Erfahrungspädagogik´ wollen wir einen Prozess sicherstellen, durch den Lernende sich Wissen, Fertigkeiten, Werte und Einstellungen über direkte Erfahrungen aneignen. Der Begriff „Erfahrungspädagogik“ besteht aus zwei Begriffen Erfahrung und Pädagogik. Der Begriff Pädagogik kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet Bildung, Erziehung. Pädagogik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit Erziehung, Bildung und Sozialisation (Personalisation und Enkulturation) der Individuen auseinandersetzt.
Die Erfahrung ist ein tiefes, ganzheitlich wahrgenommenes Ereignis im individuellen Leben eines Menschen, das sich vom Alltag des Erlebenden so sehr unterscheidet, dass es ihm lange im Gedächtnis bleibt und eine nachhaltige Bedeutung erreicht (Josef Kloker, Seminar Laupheim). Erfahrung grenzt sich ab vom Erlebnis, welches auch flüchtig und flach sein kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Erfahrungspädagogik sich mit der Sozialisation eines Individuums beschäftig mit dem Ziel, coenästhetische Erfahrungen bei dem an den erfahrungspädagogischen Maßnahmen beteiligten Individuum hervorzurufen, die zu einer nachhaltigen positiven Wirkung und auch Veränderung in der Persönlichkeit dieses Individuums führen. Erfahrungspädagogik basiert auf dem Lernen durch Erfahren und auf dem Learning by doing (z.B. Konzept von John Dewey „Learning by doing“). Naturerlebnisse stehen im Mittelpunkt weil wir davon ausgehen, dass Soziales Lernen und Persönlichkeitsentwicklung am besten über Abenteuer oder Naturerlebnisse geschehen können. Das ist auch der Grund, weshalb wir im beschaulichen Kleinwalsertal unseren Erfahrungshunger stillen.

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