Service-Navigation

Suchfunktion

Vorbereitungsdienst

Fachlehrerin/Fachlehrer in Baden-Württemberg

In diesem Bereich finden Sie Informationen zur Ausbildung von Fachlehrkräften für musisch-technische Fächer sowie Unterlagen, die für eine Bewerbung notwendig sind.

Die Ausbildung ist insbesondere für Personen vorgesehen, die nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz und einer mindestens einjährigen Berufs- oder Betriebspraxis eine Zweitausbildung anstreben.

Mögliche Einsatzorte sind Schulen an denen ein Hauptschulabschluss, ein Realschulabschluss oder ein jeweils gleichwertiger Bildungsstand erreicht werden kann, sowie an Grundschulen.

Eine stabile Persönlichkeit und die Freude im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung und spätere Berufspraxis.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte:

  • Der erste Ausbildungsabschnitt dauert zwei Jahre mit Seminarveranstaltungen und schulpraktischer Ausbildung am Seminarort.
  • Der zweite Ausbildungsabschnitt dauert ein Schuljahr. In der Regel werden Sie einer Schule in der Nähe Ihres Heimatorts zugewiesen, an der Sie selbständig mit etwa einem halben Lehrauftrag unterrichten.

Die Ausbildung zur Fachlehrerin / zum Fachlehrer beginnt einmal jährlich nach Ablauf der Schulferien im Sommer.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. November des Vorjahres.

Die Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme an der Eignungsprüfung sowie die nach bestandener Eignungsprüfung einzureichenden Zulassungsunterlagen können Sie von dieser Website herunterladen oder bei dem Regierungspräsidium anfordern, in dessen Bereich Sie die Ausbildung absolvieren möchten. An dieses Regierungspräsidium senden Sie bitte auch Ihre Bewerbung.

  • Pädagogisches Fachseminar Karlsruhe (Regierungspräsidium Karlsruhe)
  • Pädagogisches Fachseminar Kirchheim (Regierungspräsidium Stuttgart)
  • Pädagogisches Fachseminar Schwäbisch Gmünd (Regierungspräsidium Stuttgart)

Bewerbung und Zulassung

Die Ausbildung beginnt einmal jährlich nach Ablauf der Schulferien im Sommer und endet regelmäßig mit Ende des übernächsten Schuljahres. Die Bewerbungsfrist endet am 1. November des Vorjahres.

Für Ihre Bewerbung benutzen Sie bitte das VD-Online-Bewerbungsverfahren. Der Ausdruck der Online-Bewerbung, der nach Abschluss des Vorgangs erzeugt wird, muss zusammen mit den Unterlagen für die Teilnahme an der Eignungsprüfung spätestens bis zum Bewerbungsschluss am 1. November unterschrieben an das zuständige Regierungspräsidium verschickt werden, in dessen Bereich Sie die Ausbildung absolvieren möchten. Die Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme an der Eignungsprüfung sowie die nach bestandener Eignungsprüfung einzureichenden Zulassungsunterlagen können Sie von dieser Website unter Informationen und Formulare herunterladen.

Zum VD-Online-Bewerbungsverfahren

Eine Übersicht der Ansprechpartnerinnen und -partner bei den Regierungspräsidien finden Sie unter:

Kontakt und Ansprechpartner

Bewerbung für die Teilnahme an der Eignungsprüfung

  • Förmlicher Zulassungsantrag (entspricht dem Ausdruck der Online-Bewerbung),
  • tabellarischer Lebenslauf (zweifach) mit jeweils einem Lichtbild,
  • ein Personalbogen mit einem aktuellen Lichtbild,
  • Abschlusszeugnis der Realschule oder Zeugnis eines gleichwertigen Bildungsabschlusses,
  • Nachweis über Berufsausbildung und Berufspraxis,
  • gegebenenfalls Nachweis über eine Schwerbehinderung (Kopie Schwerbehindertenausweis).

Zulassungsunterlagen nach bestandener Eignungsprüfung

Bitte bei den nachfolgend genannten Unterlagen unbedingt die im Merkblatt genannten Fristen beachten:

Folgende Unterlagen sind erst nach Bestehen der Eignungsprüfung bis spätestens 30. Juni dem zuständigen Regierungspräsidium unter Beachtung der nachstehend genannten Fristen vorzulegen:

  • Das amtsärztliche Zeugnis (bis 30.06.2016). Es soll zum Zeitpunkt des Beginns der Ausbildung nicht älter als sechs Monate sein und sich zur Frage der gesundheitlichen Eignung für die Übernahme in das Ausbildungsverhältnis und für den Einsatz in der Schule äußern. Etwaige Kosten können nicht übernommen werden.
  • Das ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung im Sinne des Beamtenrechts. Die Erstellung eines ärztlichen Zeugnisses erfolgt ab 01. Juli 2016 durch geeignete niedergelassene oder andere approbierte Ärztinnen oder Ärzte. Die Gesundheitsämter erstellen aktuelle Namenslisten zu den in ihrem Dienstbezirk tätigen Ärztinnen oder Ärzten. Diese finden Sie auf der jeweiligen Homepage. Eine Übersicht über die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg finden Sie hier.Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Bundesländern können sich alternativ an das für sie zuständige Gesundheitsamt in ihrem Bundesland wenden. 
  • Das erweiterte Führungszeugnis. Es soll zum Zeitpunkt des Beginns der Ausbildung nicht älter als drei Monate sein. Im Antrag an die zuständige Meldestelle ist zusätzlich Belegart OE anzugeben.
  • Der Nachweis über die Teilnahme an einem Kurs in Erster Hilfe von mindestens 9 Unterrichtseinheiten. Er darf zum Beginn der Ausbildung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
  • Ein aktueller Auszug aus dem Familienbuch oder eine Geburtsurkunde, gegebenenfalls die Heiratsurkunde und die Geburtsurkunden der Kinder.
  • Gegebenenfalls Bescheinigung über geleisteten Wehr- oder Zivildienst.
  • Das Formular "Erklärung" betreffs eventueller Vorstrafen usw.       
  • Das Formular "Belehrung und Erklärung zur Verfassungstreue".

Hinweise

Spätestens bis zum Beginn des dritten Unterrichtshalbjahres sind folgende Nachweise zu erbringen:

  • Für Bewerber/innen mit dem Ausbildungsfach Sport der Nachweis eines Praktikums von mindestens 24 Doppelstunden in einem Sportverein. Ebenso ist die Rettungsfähigkeit im Schwimmunterricht durch Vorlage eines Nachweises entsprechend den Anforderungen des Deutschen Rettungsschwimmerabzeichens (DRSA) Silber oder Gold zu belegen. 
  • Für Bewerber/innen ohne das Ausbildungsfach Sport ein Nachweis über eine vergleichbare praktische Tätigkeit mit Kindern oder Jugendlichen.

Es wird empfohlen, diese Nachweise bis zum Beginn der Ausbildung beizubringen.

Auf Anträgen zur Erteilung von Bescheinigungen (beispielsweise amtsärztliches Zeugnis, erweitertes Führungszeugnis) sowie auf nachzureichenden Bewerbungsunterlagen ist zu vermerken: Ausbildung für die Laufbahn der Fachlehrkraft für musisch-technische Fächer.

Die zuvor genannten Nachweise müssen im Original oder in amtlich beglaubigter Form bei den Regierungspräsidien eingereicht werden (vergleiche Ausdruck der Online-Bewerbung).
 

Fußleiste