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Profilbereich Schulische Übergänge

I. Schulische Übergänge – eine Definition

Am Seminar Heilbronn fokussiert sich der Profilbereich (Bereich 8) durch konzeptionelle Arbeiten, Seminarveranstaltungen, Beratung von Ausbildungsschulen sowie Publikationen einerseits auf die zweite Phase der Lehrerbildung, die Ausbildung der Referendar/-innen, andererseits auf die dritte Phase der Lehrerbildung, die beispielsweise durch Publikationen angesprochen wird. Ziel ist es, das Kontinuum des kompetenzbasierten Lehrens und Lernens gerade in schulischen Übergängen zu gewährleisten. Übergänge definieren sich als Schnittstellen zwischen den Schularten, wobei bislang vornehmlich die Schularten Grundschule und Gymnasium exemplarisch betrachtet wurden; ferner als Schnittstellen zwischen Schule und Universität bzw. Seminar und Universität/Pädagogische Hochschule. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Lehrerbildungszentren der Universitäten Mannheim und Heidelberg der Leiterin des vorliegenden Bereichs zugeordnet. Die Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen betrifft konzeptionelle Arbeiten im Hinblick auf die Fremdsprachen. Daneben werden im Bereich 8 - auch im Sinne der baden-württembergischen Mehrsprachigkeits-konzeption - die Schnittstellen zwischen den Fremdsprachen, insbesondere im Übergang, zum Beispiel im Hinblick auf Synergieeffekte, berücksichtigt.

Übergang Grundschule - Gymnasium

Wie definieren wir den Übergang im Bereich Schule? Die Lebensverlaufsforschung der letzten dreißig Jahre (Tippelt 7) versucht unter anderem, individuelle Lebensläufe aus gesellschaftlichen Strukturen zumindest partiell zu rekonstruieren. Dabei erweist sich die Prägung von Übergängen durch Institutionen wie der Schule als besonders bedeutsam. Legen wir den Fokus also auf die Schule, so kristallisieren sich schnell drei wesentliche Übergänge heraus: erstens die Einschulung, d.h. der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, zweitens der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule und drittens der Übergang von der Schule in den beruflichen bzw. universitären Bereich. Im Folgenden beziehe ich mich auf die für uns besonders relevante Schnittstelle zwischen Grundschule und weiterführender Schule und erläutere zunächst, weshalb der Übergangsthematik heute überhaupt eine immer wichtiger werdende Bedeutung zukommt.

Besteht beim Eintritt in die Grundschule eine Passung zwischen der entwicklungspsychologischen Situation des Kindes und der neuen Lebenssituation, so ist dies beim Eintritt in die weiterführende Schule nicht immer der Fall, denn verschiedene Prozesse der kindlichen Entwicklung sind in sich möglicherweise noch nicht abgeschlossen (Hacker/Jürgens). Zu beachten ist auch, dass diese Phase geprägt ist vom Übergang von der konkret-operationalen zur formal-operationalen Phase der geistigen Entwicklung (Piaget & Inhelder 1986). Je nach Thema und Leistungsgebiet befinden die Kinder sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Dies gilt beispielsweise für den Muttersprachenerwerb, der sich entsprechend auf den Fremdsprachenerwerb auswirkt. Eine unübersichtlich wirkende Lernumwelt mit anderen Unterrichtsstrukturen, zunehmenden Leistungserwartungen und etlichen sozialen Anforderungen verstärkt die aus der Situation resultierenden Unsicherheiten. Deutlich wird, dass Transitionen komplexe, ineinander übergehende und sich überblendende Wandlungsprozesse darstellen und dass damit die dem Gymnasium zugeschriebenen demotivationalen Negativerfahrungen auch entwicklungspsychologische Ursachen haben. Für die Didaktik des Übergangs eröffnen sich auf diesem Hintergrund folgende Arbeitsfelder:

  1. Dokumentation (pädagogische Tagebücher und Beobachtungsbögen) des schulischen Werdegangs des Kindes, seines Lern- und Entwicklungsstands, seiner Arbeitshaltung, seiner Wünsche
  2. Schulartenübergreifende Kooperationsformen unter Beteiligung von Lehrern, Schülern und Eltern
  3. Aufbau einer professionellen Beratungskompetenz der Lehrkräfte in Hinblick auf Leistungsstand und Leistungsentwicklung des Kindes, seine Persönlichkeitsmerkmale, Kompetenzen und Interessen sowie sein Lern- und Arbeitsverhalten.


Deshalb und wegen der anhaltend hohen Übergangsquote ins Gymnasium ergibt sich die Notwendigkeit einer Didaktik des Übergangs, der sich das Seminar Heilbronn im Profilbereich angenommen hat.

Beteiligte Seminarmitglieder und Kooperationspartner

Bereichsleiterin: Prof’ Dr. Gabriele Kugler-Euerle
Mitglieder des Bereichs 8, des Profilbereichs: StD’ Katja Klee, OStR’ Birgitta Randecker, StD Markus Sauter, StD Wolfram Schnaidt, StD Johannes Steidle.

Als erfolgreich erwies sich die breitere Involvierung des Seminarkollegiums: Aktiv beteiligt sind Kolleg/-innen, die dem Bereich grundsätzlich zugeordnet sind (vgl. o.) oder bedarfs- bzw. projektbezogen arbeiten und gegebenenfalls entsprechend entlastet werden. Bewährte Kooperationspartner sind Vertreter/-innen der Ausbildungsschulen, die im Kollegium der jeweiligen Schule für den Arbeitsbereich „Übergang“, z.T. durch Funktionsstellen beauftragt, verantwortlich zeichnen. Daneben ergaben sich intensive projektbezogene Kooperationen mit dem Regierungspräsidium Stuttgart, beispielsweise bei der Konzeption einer „Didaktik des Übergangs“ in den Fremdsprachen anlässlich der Einführung der Grundschulfremdsprache.


Beispiele für Kooperationen mit Ausbildungsschulen des Seminars Heilbronn:

  •  Kooperation mit dem Justinus-Kerner-Gymnasium in Heilbronn zum Thema Übergang Grundschule – Gymnasium (Ansprechpartnerin: Frau OStR’ Brecht,)
  • Kooperation mit dem Hartmani-Gymnasium Eppingen zum Thema Übergang Grundschule – Gymnasium (Koordination und konzeptionell-praktische Arbeiten im Fach Deutsch durch Frau StD’ Meyer-Lüttgens, Lehrbeauftragte am Seminar Heilbronn und Fachlehrerin an dieser Schule; OStD Wittwer-Gärtner)



II. Arbeitsbereiche im Profilbereich des Seminars Heilbronn

1. Didaktik des Übergangs als Teil der Mehrsprachenkonzeption

Bislang wurde im Bereich 8 des Seminars Heilbronn vorrangig das Thema Übergang Grundschule – Gymnasium konzeptionell behandelt. In Kooperation mit dem Regierungspräsidium Stuttgart, Bereich Fremdsprachen, sowie dem Grund- und Hauptschulseminar Heilbronn wurden Module erarbeitet, die zeigen, wie das Kontinuum des Lehrens und Lernens im Bereich Grundschule – weiterführende Schule auf dem Hintergrund der Einführung des Grundschulenglisch sowie des achtjährigen Gymnasiums gewahrt werden kann. Ergebnisse wurden teilweise am Landesinstitut für Schulentwicklung in Stuttgart publiziert.

Im Rahmen einer Didaktik des Übergangs gilt es in erster Linie die Kontinuität des Lernens zu gewährleisten. Die banalen Fragen „Was wird fortgeführt? Was kommt neu hinzu?“ helfen bei der Auswahl relevanter Inhalte und Verfahren im Übergang.
Leitfragen der methodisch-didaktischen Diskussion sind folgende:

  1. Wie können die Lehrer(-innen) der weiterführenden Schule die im Grundschulunterricht erworbenen Haltungen und Kompetenzen bewahren und ausbauen?
  2. Wie und in welchem Umfang können vorhandene Kenntnisse systematisiert und bewusst gemacht werden, ohne die Unbefangenheit des Kindes sowie die fruchtbaren spielerisch-kreativen Ansätze des Grundschulunterrichts außer acht zu lassen?


Bei der Identifikation gemeinsamer Globalorientierungen des Fremdsprachenunterrichts von Grundschule und Gymnasium erweisen sich der Erwerb der kommunikativen Kompetenz verbunden mit der interkulturellen Kompetenz sowie die Schüler-, Handlungs- und Produktorientierung als zentral.

In Zeiten der Globalisierung bilden die kommunikative und Interkulturelle Kompetenz der Bezugspunkt aller Überlegungen, ist doch zum Einen die pragmalinguistisch definierte sprachliche Handlungskompetenz und zum Andern die Auseinandersetzung mit den kulturellen und soziopolitischen Gegebenheiten des fremden und des eigenen Landes das erklärte Ziel des Fremdsprachenlernens. Die Entwicklung eines positive mind-set gegenüber dem Fremdsprachenlernen soll das Ergebnis dieses Lernens sein.

Bei der konzeptionellen Arbeit des Seminars Heilbronn im Bereich Fremdsprachen werden neuere Ansätze der didaktischen Forschung wie die Aufgabenorientierung oder das Kooperative Lernen berücksichtigt. Verschiedene Publikationen, u.a. beim Landesinstitut für Schulentwicklung, dem Fremdsprachlichen Unterricht Englisch, sowie Kongressbeiträge multiplizieren die Ergebnisse dieser und anderer Arbeiten, die vorrangig durch die Fachschaften Englisch und Französisch des Gymnasialseminars konzipiert wurden. Die Ergebnisse werden den Schulen beispielsweise über folgende Projekte übermittelt:

  • Diverse Beratungen von Schulen im Seminargebiet zum Thema Übergang, z.B. Friedrich-Abel-Gymnasium Vaihingen/Enz im Dezember 2009 oder Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg Schuljahr 2010/11 sowie im Bundesgebiet, z.B. in Hannover 2008 sowie in Frankfurt/Main im Herbst 2009
  • Schulberatung über das RPS: Seit Herbst 2009 Schulberaterin am RPS zum Thema Übergang: Frau StD’ Ulrike Klein, Lehrbeauftragte für Englisch am Seminar Heilbronn
  • Kooperation zum Thema Fremdsprachenfrühbeginn, ein EU-Projekt der PH Freiburg und Heidelberg, sowie zum Thema Aufgabenorientierung (Kooperationspartner: PH Freiburg: Frau Prof. Dr. Schocker-von Ditfurth/PH Heidelberg: Herr Prof. Dr. Müller-Hartmann; Doktorandin Rebecca Seifert, ehemals StRef’im Kurs 2009 am Seminar Heilbronn: DUE mit dem Ansatz der Aufgabenorientierung als eine Grundlage ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit)
  • Beratende Tätigkeit am Landesinstitut für Schulentwicklung Stuttgart bei der Bildungsplanarbeit zum Thema Grundschulfremdsprachen (Kugler-Euerle) 2010/2011.
  • Kooperation mit dem SSA Schwäbisch Hall im Herbst 2008 zum Thema „Übergang Englisch GS – weiterführende Schule“ (Kugler-Euerle)
  • Jüngste Publikation: Daniela Elsner, Gabriele Kugler-Euerle. „Anything Else? Yes, I’d Like Some...“ Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch 103/2010: 18ff. (vgl. Anhang)


1.2. Kooperation zwischen den Staatlichen Seminaren (Gymnasien und Grund- und Hauptschulen) in Heilbronn

Ziel ist es, sukzessive möglichst alle Fächer des Seminar Heilbronn in die alljährliche Kooperation der beiden Seminare einzubeziehen, um die Ergebnisse einer Didaktik des Übergangs für die Ausbildung der Studienreferendar/-innen und Lehramtsanwärter/-innen in allen drei Schularten nutzbar zu machen. Die einzelnen Fachdidaktiken beider Seminare kooperieren, indem sie gemeinsame Fachsitzungen planen und durchführen sowie Hospitationen und Unterrichtsbesprechungen auf der Ebene der Auszubildenden initiieren. Im Einzelnen stellen sich die Arbeitsschwerpunkte dieser Kooperation wie folgt dar:

  1. Entwicklung von Diagnosemöglichkeiten und Einsatz von Diagnoseinstrumenten für die Klassen 3 bis 6
  2. Schulartenübergreifende Kompetenzbeschreibungen in schulartenüber-greifender kollegialer Kooperation
  3. Entwurf einer differenzierten Methodik mit dem Ziel der Differenzierung und Individualisierung für heterogene Lerngruppen
  4. Vermittlung von Kenntnissen über die Schularten und ihre Profile an die Eltern und Diskussion von deren Wünschen und Beweggründen
  5. Einführung in „Portfolios im Fremdsprachenunterricht“
  6. Wechselseitige Hospitationen von Referendaren und Ausbildern und sukzessive Ausweitung auf Mentoren
  7.  weitere Inhalte: Erfahrungsberichte von Referendaren – Unterrichtsbeobachtung und Unterrichtsanalyse – Heterogenität in Klasse 5 – Planung einer Unterrichtsstunde



Kooperationsveranstaltungen innerhalb der Fachdidaktik in den einzelnen Fächern

Fach/Fächerverbund      

             Thema                 

Englisch

Didaktik des Übergangs; Portfolioarbeit

Deutsch

Lesekompetenz: diagnostische Förderung

Mathematik

Kompetenzen im Übergang (Klasse 3 bis 6)

Geographie/MeNuK

Kind und Raum

MeNuK/Bezugsfächer; Biologie, Geographie

Informationsveranstaltung zum Fächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“ in der Grundschule

MeNuK/Naturwissenschaften

Entwicklung schulartübergreifender Module:

  • Ästhetische Zugänge zur Natur
  • Experimentieren

Musik

Kompetenzorientierter Unterricht

Bildende Kunst

Portfolioarbeit

Sport

Mannschaftssportarten

Pädagogik

Weiterentwicklung der Ausbildungselemente:

  • Kompetenzentwicklung
  •  Evaluationsmöglichkeiten









 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fest etablieren konnten sich die Fächer Deutsch, Englisch, Sport, Musik und Bildende Kunst sowie Pädagogik; in Mathematik wird die Konzeption weiter entwickelt. Zu begrüßen wäre die flächendeckende Involvierung aller Ausbilder, die jedoch durch den Spätbeginn ihres jeweiligen Faches sowie durch die Belastung durch die aktuell hohen Referendarszahlen erschwert wird.


2. Diagnose als Teil der Unterrichtsentwicklung

Beteiligte: Frau Prof’ Dr. Kugler-Euerle, Frau StD’ Klee, Frau StD’ Klein, Frau StD’ Meyer-Lüttgens, Herr OStR Schaber, Herr StD Sauter, Herr StD Schulitz.


Dieser konzeptionell orientierte Arbeitskreis zum Thema „Diagnose“ setzt sich vorrangig mit dem Thema Individualisierung und Differenzierung unter Berücksichtigung folgender Aspekte auseinander:

  • Lernstandserhebung
  • Standardisierte Testverfahren
  • Instrumente und Methoden der Selbstevaluation.

Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von Instrumenten der Selbstevaluation, und zwar sowohl fachspezifisch als auch fachunabhängig. Erkenntnisse, die bei der standardisierten Aufgabenentwicklung zur DVA im Fach Englisch durch Frau Klein und Frau Kugler-Euerle gewonnen wurden, werden genutzt. Punktuell wurden außerschulische Zertifizierungen in den Fremdsprachen bei der Frage der Standardisierung genutzt. Erfolg versprechend kann dabei die Einbeziehung einer neuen Lehrbeauftragten, Frau Schaaf, sein, die Erfahrungen mit außerschulischen Zertifizierungen hat.

Ergebnisse der Arbeitsgruppe wurden von Herrn StD Sauter im Herbst 2010 insbesondere zu folgenden Themen weiter ausgearbeitet und dokumentiert:

  • Selbständiges Lernen: Begriffsbestimmung, Ziele, lerntheoretische Begründung,
  • Selbständiges Lernen im Kontext des Bildungsplans Baden-Württemberg
  • Schüler-Selbstevaluation als Teilkompetenz Selbständigen Lernens
  • Schüler-Selbstevaluation und Fremdevaluation
  • Die Förderperspektive als Konsequenz der Diagnose
  • Chancen von Schüler-Selbstevaluation auch für das pädagogische Profil einer Schule 

Sowie

  • Systematisierung und Definition unterschiedlicher Schüler-Selbstdiagnose – Verfahren
  • Differenzierte Betrachtung überfachlicher und fächerspezifischer Verfahren
  • Dokumentation von 22 konkreten Beispielen von Schüler-Selbstdiagnose-Instrumenten


Die Arbeitsgruppe nimmt gegenwärtig das Thema Individualisiertes Lernen besonders in den Blick. Dabei soll die vorliegende Dokumentation um Aspekte und Konzepte der Fremdevaluation und anschließender Fördermaßnahmen in den einzelnen Unterrichtsfächern ergänzt werden.


2.1. Portfolios als Instrumente des Übergangs: Konzeptionelle Arbeiten zur Didaktik und Methodik der Portfolioarbeit


Didaktischer Ansatz

Folgende Zielsetzungen werden mit der Konzeption der Portfolioarbeit verfolgt, die im Auftrag des Kultusministeriums vom Seminar Heilbronn in Zusammenarbeit mit Fachberatern des RPS ausgearbeitet wurde:

  • Kompetenzorientierter Fremdsprachenunterricht am Beispiel der Portfolioarbeit
  • Umsetzung des Mehrsprachenkonzepts durch Portfolioarbeit in allen am Gymnasium vertretenen Fremdsprachen: Nutzung von Synergien im Fremdsprachenunterricht (insbesondere Englisch, Französisch)

sowie

  • Umsetzung der Bildungsstandards von BW und der KMK mit dem Instrument des Sprachenportfolios
  • Gewährleistung der Kontinuität des Fremdsprachenlernens an der Schnittstelle Grundschule – Gymnasium sowie in der Klasse 10 als Gelenkstelle zwischen Sekundarstufe I und II.
  • Eigenverantwortliches Fremdsprachenlernen durch Selbstevaluation zur stofflichen Entlastung des Fremdsprachenunterrichts in den Eingangsklassen von G8.


Ergebnisse

  1. Die Portfoliokonzeption liegt für Klasse 5 bis 12 in Englisch und Französisch vor.
  2. Grundschulportfolio für Fremdsprachenunterricht als Ergebnis einer vom Kultusministerium beauftragten Arbeitsgruppe (Leitung: Kugler-Euerle)
  3. Multiplikation der o.g. Ergebnisse durch Handreichungen des Landesinstitutes für Schulentwicklung in Printform und elektronischer Form sowie durch verschiedene Fortbildungsveranstaltungen für Fachberater/-innen und Fachlehrer/-innen aller Regierungspräsidien an der Landesakademie; außerdem Multiplikation in der regionalen Lehrerfortbildung („Sprengelarbeit“ in den Fächern Englisch und Französisch der Regierungspräsidien)


Die konzeptionellen Arbeiten zur Differenzierung und Individualisierung sowie zur Portfoliokonzeption werden fortgesetzt. Wünschenswert ist im Hinblick auf die Portfolioarbeit die Einbeziehung weiterer Fächer.


Bibliographie

Czisch, Fee. Kinder können mehr. Anders lernen in der Grundschule. München: Verlag Antje Kunstmann, 2004.

Elsner, Daniela und Gabriele Kugler-Euerle. „Anything Else? Yes, I’d Like Some...“ Der Fremdsprachliche Unterricht Englisch 103/2010: 18ff.

Landesinstitut für Schulentwicklung, Hg. How to continue. Vorschläge zu einer Didaktik des Übergangs für den Englischunterricht in Klasse 5. Stuttgart: 2005. Heft E 41.

Kugler-Euerle, Gabriele. „Interkulturelles Lernen im englischen Anfangsunterricht.“
Fremdsprachenunterricht 41/50 (1997) 3: 165 – 169.

---. Gingerfarbene Katzen, giftgrüne Schildkröten und andere Monster: Der gymnasiale Englischunterricht in Klasse 5 - heute und morgen. Lehren und Lernen Heft 3, 2002: 32 – 37.

---. „Schnittstelle Grundschule – Gymnasium. Inhalte und Ziele einer Didaktik des Übergangs im Fach Englisch“. Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Baden-Württemberg. How to Continue. Handreichungen für eine Didaktik des Übergangs. Stuttgart 2005. Heft E 41.

---. Methodische Ansätze im Englischunterricht der Klasse 5. Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Baden-Württemberg. How to Continue. Handreichungen für eine Didaktik des Übergangs. Stuttgart 2005. Heft E 41.

---. Portfolios im Englischunterricht des Übergangs. How to Continue. Handreichungen für eine Didaktik des Übergangs. Stuttgart 2005. Heft E 41.

---. Gabriele Kugler-Euerle. „Englischlernen als Kontinuum – Didaktik des Übergangs oder Übergangsdidaktik?“ PRAXIS Fremdsprachenunterricht 3/2005.

---. „Portfolios in der Lehrerbildung – Kompetenzerwerb und
Profilbildung im Fokus.“ Seminar 2/2003: 83 – 90.

---. „Die Ausbildung von Lehrkräften für den bilingualen Sachfachunterricht. Eine Pionierarbeit in der zweiten Ausbildungsphase.“ Finkbeiner, Claudia, Hg. Bilingualer Unterricht. Hannover: Schroedel 2002.


Piaget, Jean und Bräbel Inhelder. Die Psychologie des Kindes. München: dtv, 1986.

Schumacher, Eva, Hg. Übergänge in Bildung und Ausbildung. Gesellschaftliche, subjektive und pädagogische Relevanzen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2004.

Tippelt, Rudolf. „Geleitwort“. In: Schumacher, Eva, Hg. Übergänge in Bildung und Ausbildung. Gesellschaftliche, subjektive und pädagogische Relevanzen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2004.


Albert-Schweitzer-Gymnasium Dillingen/Saar: http://www.asg-dillingen.de



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