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Ausbildungsstruktur am Seminar Freiburg

Vorkurs – Kontinuum
Sonderwochen
Beispielübersicht

Vorkurs – Kontinuum

Das Referendariat beginnt am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien mit einem dreiwöchigen Vorkurs, in dem die fachdidaktischen bzw. pädagogischen Inhalte des Praxissemesters aufgegriffen und vertieft werden. Anfang Februar beginnt die Ausbildung an den Ausbildungsschulen. Damit die Referendarinnen und Referendare zu Beginn ihrer Schultätigkeiten ausreichend Zeit erhalten, um sich in ihrer neuen Aufgaben einzuarbeiten, finden in den ersten ein bis zwei Februarwochen keine parallelen Seminarveranstaltungen statt.

Mitte Februar beginnen die kontinuierlichen Begleitveranstaltungen in den Fachdidaktiken, der Pädagogik und in Schulrecht. Für die Referendare/-innen wird für dieses Kontinuum im ersten Ausbildungshalbjahr der Montagnachmittag (ab 14.00 Uhr bzw. ab 13.15 Uhr für Naturwissenschaftler) und der Dienstag (ganztägig) sowie im zweiten Ausbildungshalbjahr der Dienstag (ganztägig) Seminartag sein.

Im ersten Ausbildungshalbjahr finden die nichtnaturwissenschaftlichen Fachdidaktiksitzungen, die Pädagogiksitzungen sowie die Schulrechtssitzungen im Kontinuum dreistündig statt; die naturwissenschaftlichen Fachdidaktiksitzungen finden vierstündig statt. Im zweiten Ausbildungshalbjahr finden die nichtnaturwissenschaftlichen Fachdidaktiksitzungen und die Pädagogiksitzungen (wöchentlich) zweistündig statt, die naturwissenschaftlichen Fachdidaktiksitzungen (wöchentlich) dreistündig. Einen Überblick der Zeitschienen im 1. und 2. Ausbildungshalbjahr zeigt die folgende Darstellung:

ausbildungsstruktur1

ausbildungsstruktur2



Die Ausbildung in Schulrecht findet nur im 1. Ausbildungshalbjahr statt. Die Ausbildung in Pädagogik und in den Fachdidaktiken ist im 2. Ausbildungshalbjahr bis zu den Weihnachtsferien abgeschlossen, sodass sich die Referendare anschließend auf die Prüfungsphase im 3. Ausbildungshalbjahr konzentrieren können.

Sonderwochen – Sonderveranstaltungen

Neben den ein bis zwei seminarfreien Wochen im Februar liegen ein bis zwei weitere seminarfreie Wochen unmittelbar vor den Sommerferien. Durch sie erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit, an den Schuljahresendveranstaltungen der Schulen (wie z. B. Klassenfahren) teilzunehmen.

Im Gegenzug finden Anfang Juli eineinhalb „Seminarwochen“ statt, in denen die Referendare/-innen ausschließlich am Seminar ausgebildet werden. Hier werden neben einer fünfstündigen fachdidaktischen Blocksitzung zum Thema „Selbstständiger Unterricht“ und Zusatzveranstaltungen (Wirtschaft, NwT, Szenische Verfahren u. a.) auch überfachliche Module angeboten, die dem Ausbildungsstand der Referendare/-innen angepasst sind. Dazu zählen beispielsweise „Rhetorik“, „Kommunikationstraining“, „Freiarbeit“, „Soziales Lernen“ oder „Elternarbeit“.

Nach den Prüfungen im 3. Ausbildungshalbjahr werden den Referendarinnen und Referendare zum Abschluss ihrer Ausbildung am Seminar noch einmal freiwillige, überfachliche Module angeboten.



Modulare Ausbildung

Neben der Ausbildung in Pädagogik, Schulrecht und den Fachdidaktiken nehmen die Referendare während der drei Ausbildungshalbjahre ihres Referendariats auch an verschiedenen Modulen teil. Aus einem breiten Angebot können Ausbildungsmodule nach eigenem Interesse ausgewählt werden; so erhalten die Referendarinnen und Referendare die Möglichkeit, eigene Ausbildungsschwerpunkte zu setzen. Die Inhalte der Module sind i.d.R. in sich abgeschlossen und überfachlich. Alle Referendare erhalten auf ihren individuellen Stundenplänen den Umfang der für sie vorgeschriebenen modularen Ausbildung.



Beispielübersicht der Wochenverteilung im 1. und 2. Ausbildungshalbjahr

(Hinweis: Je nach Lage der Ferien variiert die Wochenaufteilung geringfügig.)

idealtypischer Ausbildungskalender

aktualisiert: 22.10.2015

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