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Gleitschirmfliegen

Heutige Gleitschirme sind elliptische Tragflächen von 20 bis 30 qm, deren Kammern im Flug durch Staudruckluft gefüllt und versteift werden. Verbunden ist der Pilot mit dem Gleitsegel durch die von der Segelunterseite herablaufenden Fangleinen und das Gurtzeug.

Der Gleitschirm wird durch eine rechte und linke Steuerleine, die den Gleitschirm einseitig abbremsen, gesteuert. Gleichzeitige Betätigung beider Steuerleinen vermindert die Fluggeschwindigkeit. Die Gleitleistung moderner Gleitsegel liegt bei ca. 1: 8, die Höchstgeschwindigkeit bei 55 km/h. Die normale Fluggeschwindigkeit beträgt 37 km/h.

Ebenso wie beim Drachen sind stundenlange Thermikflüge und Streckenflüge von über 100 km an der Tagesordnung. Der Rekord liegt bei 461,6 km durch die drei Brasilianer Brown/Monteiro Sladini/Prieto in Quixada - Duque (Brazil) im Jahr 2007. Doch bis zum heutigen Entwicklungsstand war es ein langer Weg.

In Deutschland wird 1987 das Gleitschirmfliegen offiziell vom Bundesverkehrsminister anerkannt und in die Obhut des Deutschen Hängegleiterverbandes (DHV) gegeben.

Historie Gleitschirmfliegen

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