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SPATZ - Schule

SPATZ - Fortsetzung Schule

Sprachbildung und Sprachförderung sind zentrale Aufgabenfelder von Kindergärten und allen Schularten und Auftrag aller am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten. In Krippen und Kindergärten wird die sprachliche Entwicklung kontinuierlich beobachtet und vielfältig gefördert. Dies erfordert eine an Alter und sprachlicher Entwicklung orientierte koordinierte Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindertageseinrichtungen und Schulen.

In der Verwaltungsvorschrift "Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf an allgemein bildenden und beruflichen Schulen vom 1. August 2008 sind Regelungen getroffen worden, die in Fortsetzung der Arbeit in der Kindertageseinrichtung Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf weiter kontinuierlich fördern.

VwV - Sprachförderbedarf an Schulen (Landesrecht BW)

Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Herkunftssprachen in den Klassen bringen besondere Kompetenzen mit. Diese kulturellen und sprachlichen Erfahrungen sind für die Schule eine Bereicherung, stellen gleichzeitig eine Herausforderung zur Vermittlung der Unterrichtssprache Deutsch dar und erfordern in der Unterrichtspraxis differenzierende
Maßnahmen. Über die abgestimmte sprachliche Förderung wird die Möglichkeit eröffnet, die Gesamtpersönlichkeit von Kindern und Jugendlichen in ihrer aktuellen Lebens- und Lernwirklichkeit zu berücksichtigen. Voraussetzung hierfür ist ein schulisches Förderkonzept, das zur Grundlage den Bildungsplan der jeweiligen Schulart hat und sich flexibel an der Bedürfnislage der Schülerinnen und Schüler orientiert.

Die Koordination der Sprachförderung gehört zum Aufgabenbereich der Schulleitung. Eine Lehrkraft kann mit der Koordination der Sprachförderung von der Schulleitung beauftragt werden. Zum Aufgabenfeld gehören u. a. die Erarbeitung und Fortschreibung einer Förderkonzeption für die Schule im Bereich Sprache und Spracherwerb sowie eine differenzierte Sprachstandsermittlung und die Feststellung des individuellen Sprachförderbedarfs von Kindern und Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunftssprache.

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