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Orientierungsplan

Alle 1045 Kindergärten, die sich beworben haben, werden in die wissenschaftliche Begleitung einbezogen

Meldung vom 08.05.2006
Von den 1.045 Kindergärten, die sich beworben haben, werden alle in die wissenschaftliche Begleitung einbezogen mit unterschiedlichem Beteiligungsgrad. Darüber hinaus wird eine Stichprobe von 700 Kindergärten gezogen, die sich zusätzlich auf freiwilliger Basis beteiligen können.

Beteiligungsformen der Kindergärten:

30 Kindergärten („1. Ring“ = innerer Ring, enge Kooperation mit den Wissenschaftlern, Begleitung und Fortbildung der Erzieherinnen durch die Wissenschaftler, Besuch der Wissenschaftler in den Kindergärten und Veranstaltungen an den Pädagogischen Hochschulen). Die intensive Begleitung geschieht im engen Dialog von Wissenschaftlern und Erzieherinnen und Erziehern. Auch die Träger werden einbezogen. Diese 30 Kindergärten wurden am 5. Mai 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz von Kultusminister Rau öffentlich bekannt gegeben. Frau Professorin Edeltraud Röbe, die Sprecherin der wissenschaftlichen Begleitung, hat bei dieser Pressekonferenz das wissenschaftliche Untersuchungsdesign vorgestellt.

Alle Kindergärten wurden über ihre Träger parallel zur Pressekonferenz von ihren Trägern informiert. Zusätzlich erhalten die Träger und die Kindergärten ein Schreiben des Kultusministeriums. Die Professoren, Frau Professorin Edeltraud Röbe, Frau Professorin Iris Füssenich und Herr Professor Norbert Huppertz, werden die Kindergärten des 1. Rings (sog. WiBeKigä) zu einer Auftaktveranstaltung am 17. Juni 2006 einladen. Die betreffenden Kindergärten und ihre Träger werden freundlich gebeten, sich diesen Termin schon einmal vorzumerken. Gerne können auch die betreffenden Trägerverbände zu dieser Veranstaltung kommen.

306  Kindergärten („2. Ring“), die bereits im Vorfeld der Ausschreibung ihr Interesse an der wissenschaftlich begleiteten Pilotphase bekundet und ihr weiterhin bestehendes Interesse durch eine „Zweitbewerbung“ abgegeben haben, werden mit einer Befragung der Professoren in die wissenschaftlich begleitete Pilotphase einbezogen und zu Fachtagen an die Pädagogischen Hochschulen eingeladen. Diese Kindergärten erhalten von den Hochschulen selbstverständlich Rückmeldung zu den Ergebnissen der Befragung. Die Träger und die Kindergärten des „2. Rings“ erhalten in der 3. Maiwoche ebenfalls ein Schreiben des Kultusministeriums.

709  Kindergärten („3.Ring“), die sich für die Pilotphase beworben haben, werden wie der „2. Ring“ durch eine Befragung der Professoren in die wissenschaftliche Begleituntersuchung einbezogen. Auch die Kindergärten des „3. Rings“ bekommen Rückmeldung zu den Ergebnissen der Befragung. Voraussichtlich im Laufe der 3. Maiwoche erhalten auch die Träger und die Kindergärten des „3. Rings“ ein Schreiben des Kultusministeriums.

Außerdem werden die Wissenschaftler eine repräsentative Zufalls-Stichprobe von 700 Kindergärten aus der Gesamtheit der Kindergärten ziehen. Sie werden mit Fragebögen mindestens zum Auftakt und zum Abschluss der Pilotphase auf freiwilliger Basis evaluiert. Ziel ist es, die Erkenntnisse über die Bildungsqualität der baden-württembergischen Kindergärten zu verbreitern. Die Träger und die Kindergärten werden kurz nach Pfingsten zusätzliche Informationen der Professoren erhalten.

Nach der dreijährigen Pilotphase werden die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung, die Erfahrungen der Kindergärten und der breite Diskussionsprozess während der Erprobungszeit dazu beitragen, den Orientierungsplan weiterzuentwickeln und gegebenenfalls zu modifizieren.

Das Kultusministerium dankt den Kindergärten und ihren Trägern sowie den kommunalen Landesverbänden und allen Trägerverbänden für die großartige Unterstützung der wissenschaftlich begleiteten Pilotphase. Dies wird der Umsetzung des Orientierungsplans und der frühkindlichen Bildung insgesamt einen enormen Schub geben.

Selbstverständlich können auch die Kindergärten und ihre Träger, die nicht unmittelbar an der wissenschaftlichen Begleitung beteiligt sind, den Orientierungsplan in Eigenregie erproben und damit die Umsetzungsziele voran bringen.
Pilotkindergärten - 1.Ring
Pilotkindergärten - 2.Ring

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