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Literaturempfehlungen Mathematik

Auf dieser Seite haben wir - aus unserer Sicht - lesenswerte Bücher zusammengefasst. Über weitere Anregungen freuen wir uns.

 

Lesenswert (auch für "kleinere" Mathematik-Interessierte)

Hans Magnus Enzensberger
Der Zahlenteufel
dtv, 1999

Robert hat das Träumen satt. Weil ihm die unheimlichsten Dinge im Traum passieren, beschließt er, es nicht mehr zu tun. Doch da hat er die Rechnung ohne den Zahlenteufel gemacht! Plötzlich ist er da, wirbelt mit seinem geheimnisvollen Stock herum und zaubert aus ihm ganze Zahlenfolgen. In zwölf Nächten erzählt er Robert von hopsenden Zahlen, wie man Rettiche zieht und daß es auch eingebildete Zahlen gibt. Wer bei so vielen Rechenaufgaben auf die Mathematik Lust bekommt, auf den wartet zum Ende jedes Kapitels eine kleine Denkaufgabe. »Die Mathematik darf eine Hommage entgegennehmen, die durchaus ihrem hierzulande bescheidenen öffentlichen Ansehen aufhelfen könnte.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Christoph Dröser
Wie groß ist unendlich?
Rowohlt, 2005
Eins, zwei, drei ? ganz viele.
Laura und ihr Bruder Tom wollen es genauer wissen. Mit Experimenten, Denkspielen und Logeleien kommen die beiden den Geheimnissen der Mathematik auf die Spur. Die Hauptrolle spielen dabei die Zahlen: Warum gibt es zum Beispiel unendlich viele? Wie nennt man eine 1 mit hundert Nullen? Und gibt es vielleicht sogar verschiedene Arten von Unendlichkeit?
Bei ihren spannenden Nachforschungen stellen Laura und Tom fest, dass uns Zahlen auf Schritt und Tritt begleiten. Und Mathe alles andere als unendlich langweilig ist!

 

 

Interessant und spannend

Simon Singh
Geheime Botschaften
Hanser, 2000
Still und leise sind Kryptographie und Kryptoanalyse zu einem Thema geworden, das uns alle in immer stärkerem Maße betrifft. Simon Singh liefert nun in seinem Buch „Geheime Botschaften“ eine Geschichte der Kunst der Verschlüsselung. Die zusammengetragenen Episoden spannen einen weiten Bogen vom 5. Jahrhundert vor Christus bis zur Quanten-Kryptographie unserer Tage, und die Lektüre ist fesselnd – egal, ob sie sich um die Erfindung der Kryptoanalyse im Bagdad des 9. Jahrhundert dreht, den Einsatz von Navajo-Indianern als Code-Sprecher der US-Armee im Zweiten Weltkrieg oder um das heute bei Internet-Geschäften gängige so genannte RSA-Verfahren. Singh verliert die technischen Aspekte der jeweiligen Verschlüsselungsmethoden nie aus den Augen. Durch manchmal vielleicht etwas zu ausführliche, aber immer sehr anschauliche Beispiele wird der komplexe Stoff geschickt vermittelt, und das Buch eignet sich gerade auch für Leser, die nicht über größere Mathematik-Kenntnisse verfügen. Kurz: „Geheime Botschaften“ ist allen wärmstens zu empfehlen, die sich nicht durch technische Artikel quälen, aber dennoch eine „Schlüssel“-Technik unserer modernen Gesellschaft verstehen möchten: Die Technik, der wir in Zukunft einen immer größeren Teil unserer privaten Daten werden anvertrauen müssen. Rezensent: Jörg Lippert (Wissenschaft Online)

 

Walter Krämer
So lügt man mit Statistik
Piper, 2000
Dieses Buch, sachkundig und humorvoll, ist hilfreich für alle, die mit Statistik zu tun haben - sei es beruflich oder als Zeitungsleser. Es zeigt, wo Vorsicht vonnöten ist. Es stellt dubiose Praktiken bei der grafischen Aufbereitung von Daten bloß, entlarvt die Illusion der Präzision, führt vorsortierte Stichproben, naive Trends und gefälschte Tests vor, deckt synthetische Superlative und manipulierte Mittelwerte auf, sieht statistischen Falschmünzern bei Basismanipulationen zu. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich: Die vier Grundrechenarten und eine gewisse Skepsis gegenüber Datenhändlern aller Art genügen.

 

 


 Hubert Mania
Gauß
Rowohlt, 2008
Daniel Kehlmann hat ihn wiederentdeckt, den bedeutendsten Mathematiker der Neuzeit: Karl Friedrich Gauß (1777 1855). Seine überragenden wissenschaftlichen Leistungen waren schon seinen Zeitgenossen bewusst. Da Gauß jedoch nur einen Bruchteil seiner Entdeckungen veröffentlichte, erschloss sich erst der Nachwelt die Tiefgründigkeit und Reichweite seines Werks. Hubert Mania schildert in dieser ersten umfassenden Biographie die Geschichte eines genialen Wissenschaftlers und zugleich eine ganze Epoche. Gauß war ein Mann, der in einer Welt des Aufbruchs völlig zurückgezogen lebte. Dabei hat er wie kaum ein anderer unsere Sicht der Welt revolutioniert. Als Erster formulierte er eine nichteuklidische Geometrie und schuf damit die unentbehrliche Grundlage zu Einsteins Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie. Eine glänzend geschriebene Biographie des weltberühmten und doch so unbekannten Genies Karl Friedrich Gauß.

 

Simon Singh
Fermats letzter Satz
DTV, 2000
Als Andrew Wiles von der Princeton University 1993 eine Lösung für Fermats letzten Satz verkündete, elektrisierte er die mathematische Welt. Nachdem ein Fehler in der Lösung gefunden wurde, musste Wiles ein weiteres Jahr daran arbeiten -- er hatte bereits sieben Jahre lang in Abgeschiedenheit gearbeitet -- um nachweisen zu können, dass er die 350 Jahre alte Aufgabe gelöst hatte.
Simon Singhs Buch ist eine lebendige, verständliche Erklärung der Arbeit Wiles' und der star-, trauma- und narrenbestückten Geschichte von Fermats letztem Satz. Fermats letzter Satz beinhaltet einige Aufgaben, die eine Kostprobe der Mathematik geben; es beinhaltet aber auch Limericks, die einem ein Gefühl für die alberne Seite von Mathematikern geben.

 

 

Gero von Randow
Das Ziegenproblem - Denken in Wahrscehinlichkeiten
Rowohlt, 1998

Sie nehmen an einer Spielshow im Fernsehen teil, bei der Sie eine von drei verschlossenen Türen auswählen sollen. Hinter einer Tür wartet der Preis, ein Auto, hinter den beiden anderen stehen Ziegen. Der Moderator weiß, hinter welcher Tür sich das Auto befindet; mit den Worten "Ich zeig Ihnen mal was" öffnet er eine andere Tür, zum Beispiel Nummer drei, und eine meckernde Ziege schaut ins Publikum. Er fragt: "Bleiben Sie bei Nummer eins, oder wählen Sie Nummer zwei?"
Auch mehr als 10 Jahren nach Erscheinen lässt "Das Ziegenproblem" Köpfe rauchen und Menschen außer Atem geraten. Die Lösung dieses an unsere Logik appellierenden Problems belegt meisterhaft, wie schwer es uns fällt, in Wahrscheinlichkeiten zu denken. Ein Klassiker der Querdenker-Literatur!


 

Erwin A. Abbiott
Flächenland
Franzbecker, 1982

Dieses Buch ist ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur. Ein altes Quadrat erzählt uns vom Leben im Flächenland und seinen Ausflügen in das Raumland und das Linienland. Dabei erfahren wir nicht nur Interessantes über andere Dimensionen, sondern auch über Auswirkungen riskanten Denkens in einer Welt, in der das Mögliche mehr Rechte hat als das Wirkliche.

 

 

 

Didaktik und Unterricht

 

Bärbel Barzel, Andreas Büchter, Timo Leuders – Mathematik: Methodik
Cornelsen Scriptor, 2007
ISBN 978-3-589-22378-7

Als Einleitung didaktische Gedanken zu Methoden, gut geschrieben und lesbar. Im Hauptteil eine gut gemachte, effiziente Zusammenstellung sehr vieler Methoden für den Mathematikunterricht. Kurze, prägnante Zusammenfassungen erleichtern das Querlesen, zusätzlich ausführlichere Erläuterungen inklusive Einsatzbeispiele erleichtern das Einarbeiten und Ausprobieren bei Interesse. Sehr zu empfehlen!

 

 

 

 

Urs Ruff, Peter Gallin
Dialogisches Lernen in Sprache und Mathematik, 2 Bde., Bd.1, Austausch unter Ungleichen
Kallmeyer, 1999

Grundzüge einer interaktiven und fächerübergreifenden Didaktik. Seit es Unterricht gibt, denken Pädagogen über die Verbesserung von Unterricht nach. So auch die beiden Schweizer Autoren der äußerst anregenden und spannend geschriebenen Bände "Dialogisches Lernen in Sprache und Mathematik". Sie wenden sich damit an alle, die wie sie unzufrieden sind mit dem Unterricht heute und die nach Lösungsideen suchen: Lehrkräfte an den Schulen aller Schulstufen und aller Unterrichtsfächer sowie Hochschullehrer und ihre Studenten. In den Mittelpunkt des Buches stellen Urs Ruf und Peter Gallin das uralte Problem der Beziehung zwischen Schüler, Lehrer und Unterrichtsstoff. Stoffe sollen Schüler weder langweilen noch erschlagen, wie sie dies vielerorts noch tun, sie sollen vielmehr zur Reflexion und Produktion anregen.

 

Timo Leuders (Hrsg.)
Mathematik Didaktik
Cornelsen, 2003

"Eine Mathematikdidaktik für die Praxis - Wie kann Mathematik heute unterrichtet werden? Welchen Einfluss hat die PISA-Studie? Hier finden Referendare, angehende und bereits praktizierende Lehrer Anregung und Orientierung für ein erfolgreiches Unterrichten. Mathematikdidaktiker aus Forschung und Lehre stellen gemeinsam mit Schulpraktikern zeitgemäße Ansätze des Unterrichtens vor."

 

 

 

Martin Kramer Mathematik als Abenteuer: Erleben wird zur Grundlage des Unterrichtens
Aulis Verlag Deubner, 2008
Spektrum-Verlag, 2006

„Denken wir an Abenteuer, so kommt uns nicht direkt die Mathematik in den Sinn. Aber – dieses Buch möchte das ändern.[...]“

 

 

Josef Wittmann – Mathematische Tricks und Basteleien

Audis Verlag Deubner, 2001

Eine Fundgrube schöner Basteleien, Spiele und Tricks mit kurz gehaltenen mathematischen Erklärungen.


 

 

 

 

Friedhelm Padberg
Didaktik der Bruchrechung
Spektrum Akademischer Verlag, 2002

"Die Bruchrechnung in Form der gemeinen Brüche und Dezimalbrüche bildet im Regelfall das Thema des Mathematikunterrichtes des sechsten Schuljahres. Die Bruchrechnung bereitet vielen Schülern große Schwierigkeiten. Daher betonen wir in diesem Band zunächst anschauliche Wege zur Behandlung der Rechenoperation ohne Regelformulierung, um so ein gutes Fundament zu legen. Wir stellen anschließend verschiedene Einführungswege zur systematischen Behandlung der einzelnen Rechenoperationen mit gemeinen Brüchen und Dezimalbrüchen vor ebenso wie verschiedene Gesamtkonzepte zur Bruch- und Dezimalbruchrechnung und bewerten diese. Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Untersuchungen beschreiben wir typische Problembereiche und charakteristische Fehlerstrategien der Schüler, gehen auf Ursachen hierfür ein und geben Hinweise zur Vorbeugung und Therapie."

 


Udo Quak (Hrsg.)
Die Fundgrube für den Mathematik- Unterricht in der Sekundarstufe I.
Cornelsen Verlag, 1998

"Diese Fundgrube bietet eine Fülle von Materialien, Anregungen und Tipps, um den Mathematik-Unterricht in der Sekunderstufe I noch attraktiver zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Beispiele, die sich ohne großen Aufwand im Unterricht verwirklichen lassen: den Taschenrechner sinnvoll einsetzen, auf die Herkunft mathematischer Begriffe hinweisen, Rechentricks und Rechenvorteile anwenden, Strategien für mathematische Spiele entwickeln.
Das Spektrum des Angebots umfasst motivierende Stundeneinstiege, Vorschläge für mathematische Feste und Projekte, Tipps für Fachkonferenzen, Anekdoten rund um die Mathematik und berühmte Mathematiker sowie allerlei Mathematisches aus Alltag und Urlaub." (Text vom Buchrücken)

 

 

T. Westermann u.a.
Mathematik visualisiert mit Maple V. Für Lehrer und Dozenten
Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2000

"Im Buch und auf der CD-ROM werden 39 Unterrichts-/ Vorlesungsthemen dargestellt. Die elektronischen Arbeitsblätter auf der CD-ROM liefern für Lehrer und Dozenten an Schulen und Hochschulen ein Medium mit dessen Hilfe grundlegende mathematische Begriffe veranschaulicht werden. Dies erfolgt sowohl in Schaubildern, dreidimensionalen Darstellungen als auch in Animationen, die in Form von kleinen Filmen abstrakte mathematische Begriffe greifbarer und damit begreifbarer machen. Durch den Einsatz des Computeralgebrasystems Maple sind die elektronischen Arbeitsblätter so flexibel gehalten, daß sie in der Vorlesung/im Unterricht ohne große Vorkenntnisse interaktiv mit eigenen Beispielen ausgeführt werden können. Alle Materialien sind auch als HTML-Dokumente vorhanden, so daß Lehrer/Dozenten, die keine Maple zur Verfügung haben, die graphischen Darstellungen sowie die Animationen auf der CD-ROM dennoch nutzen können." (Text vom Buchrücken)

 

Spielerisches

 

Carol Vorderman
Spannendes aus der Welt der Mathematik
Kaleidoskopverlag, 2000

"Dieses Buch zeigt, dass Mathematik alles andere als ein trockener Stoff oder undurchschaubare Materie ist. Mit mehr als 100 ungefährlichen und spannenden Experimenten können Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv die Welt der Zahlen und mathematischen Formeln, der Parabeln und Hyperbeln, der Maße und Gewichte erforschen. Auf diese Weise werden mathematische Gesetze verständlich. und man kapiert, was seit Pythagoras, Archimedes & Co. alles entdeckt wurde, oder wie die Ägypter durch Anwendung geometrischer Erkenntnisse die Pyramiden so bauen konnten, dass sie auch 4000 Jahre später nich stehen." (Text vom Buchrücken)

 

 

 

Annelies Paulitsch
Wie die Zahlen Mathematik machen
Aulis, 1994
"Wenn die Zahlen Mathematik machen, dann geht es lustig zu: Da werden auf dem Verknüpfungs-Jahrmarkt Wettspiele veranstaltet, im Kindergarten bilden die Kleinen Durchschnitte und Vereinigungen von Mengen, an langen Winterabenden sind 'Mengenquintett' und 'Menge-Menge-ärgere-dich' beliebte Gesellschaftsspiele.
Von ihren Ausflügen ins Mathematikland weiß die Autorin viel zu berichten; spannend, spielerisch und einfühlsam."
(Text vom Buchrücken)

 

 

Beat Wälti
Mathematikspiele für die Sekundarstufe I
Sauerländer GmbH Verlag und Verlagsvertretungen, 1996

"Dieses Buch zeigt, dass Mathematik alles andere als ein trockener Stoff oder undurchschaubare Materie ist. Mit mehr als 100 ungefährlichen und spannenden Experimenten können Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv die Welt der Zahlen und mathematischen Formeln, der Parabeln und Hyperbeln, der Maße und Gewichte erforschen. Auf diese Weise werden mathematische Gesetze verständlich. und man kapiert, was seit Pythagoras, Archimedes & Co. alles entdeckt wurde, oder wie die Ägypter durch Anwendung geometrischer Erkenntnisse die Pyramiden so bauen konnten, dass sie auch 4000 Jahre später nich stehen." (Text vom Buchrücken)

 

Sonstiges


Wolfgang Blum
Die Grammatik der Logik
dtv, 1999
Die Geschichte der Mathematik ist turbulent. Es gab viele brillante Durchbrüche, so etwa die Lösung des Fermatschen Theorems, mit dem sich Mathematiker über 300 Jahre herumgeschlagen haben, und viele Rückschläge. Was für Laien oft unverrückbar erscheint, ist in Wirklichkeit das Ergebnis von zahllosen Versuchen und Irrtümern. Dennoch hat sich die Mathematik als die allgemeingültige Sprache der Naturwissenschaft erwiesen.

 

 

 


Knut Radbruch
Mathematische Spuren in der Literatur
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1997

"In der deutschen Literatur der vergangenen vier Jahrhunderte finden sich vielfältige mathematische Spuren. Sichtung und Deutung dieser Spuren vermitteln Aufschlüsse über Ansehen, Wirkung und Akzeptanz von Mathematik innerhalb gesamtkultureller Entwicklungen. Zugleich wird der Einfluß von Mathematik auf Gehalt und Gestalt literarischer Werke sichtbar. Die Analyse von Mathematik in der Dichtung liefert also einen Beitrag sowohl zur Kulturgeschichte der Mathematik als auch zur Motivgeschichte der Literatur. Durch zahlreiche Zitate aus den literarischen Werken bietet dieses Buch ein zusätzliches Lesevergnügen." (Text vom Buchrücken)


 


 

 

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