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Basismodel für die Unterrichtsbeobachtung

Jede Lehrerin, jeder Lehrer schaut sich beim Unterrichten stets selbst über die Schulter und beobachtet das Unterrichtsgeschehen: Was läuft rund? Wo muss ich gegensteuern? Und nach der Stunde gehört es zur professionellen Routine, den Stundenverlauf mit der Planung abzugleichen und kurz zu reflektieren, inwiefern die Stunde gelungen ist.

  • Worauf kommt es bei der Unterrichtsbeobachtung an?
  • Welche Faktoren tragen zu einem gelingenden Unterricht bei?
  • Woran merke ich, dass ein mehr oder weniger intensiver Lernprozess in Gang gekommen ist?

Ein wichtiger Schlüssel für die Qualitätssicherung und Verbesserung von Unterricht liegt also in der kompetenten Unterrichtsbeobachtung.

Im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg haben die 4 beruflichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung dazu ein Basismodell für die Unterrichtsbeobachtung entwickelt, das eine Orientierung für alle relevanten Situationen von Unterrichtsbeobachtung gibt:

  • kollegiales Feedback
  • Beratung (z.B. während der Lehrerausbildung)
  • Beurteilung

Die Broschüre (download Unterlagen zum Basismodell)  beschreibt, worauf es bei der Unterrichtsbeobachtung jeweils ankommt. Auf einer Seite komprimiert werden schließlich die neun Beobachtungsfelder kurz erläutert und mit Beispielen hinterlegt. Das Basismodell befindet sich derzeit in der Pilotphase und wird in verschiedenen Anwendungs-situationen getestet, u.a. von Kollegen/innen und Schulleiter/innen an OES-Schulen und von den Ausbilder/innen an den Seminaren. Nach der Evaluation ist für Frühjahr 2010 eine überarbeitete Neuauflage geplant.

Und Ihr Unterricht? Läuft er rund? Probieren Sie das Basismodell im kollegialen Feedback aus und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit ( droll@seminar-weingarten.de).

Prof. Manuela Droll

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